In 12 Bildern nehme ich dich mit in meinen bunten Tag am Lebenshof Naturreich. Heute ist zwar Sonntag, aber am Hof läuft alles weiter. Was so ein einziger Tag doch alles beinhaltet, wenn man ihn Revue passieren lässt! Viele weitere Blogger/innen machen mit bei 12-von-12, du findest sie alle bei Caro von Draußen nur Kännchen. Viel Spaß beim Durchstreifen.

Diese schöne Rose habe ich am Morgen aus dem Garten geholt, sie kommt auf den Küchentisch, um unser Herz zu erfreuen. Wir sind heute ganz früh aufgestanden, damit wir um 5.30 Uhr mit den Pferden in den Wald gehen konnten, bevor die lästigen Steckmücken wieder da sind. Momo hat Sonderprogramm und soll mindestens 3 Stunden zusätzlich zum täglichen Weidegang bewegt werden. Also nehmen wir heute alle vier Pferde mit und genießen das Morgenerwachen in der Natur. Nach eineinhalb Stunden sind wir wieder zurück und die Pferde werden geduscht. Danach beginnt die Morgenfütterung für alle Tiere.

Momo stelle ich während dem Essen in ihre Badeschuhe, damit ich dann 20 Minuten später gute Fotos machen kann für die Hufpflegerin. Denn wir stimmen uns ab, wie viel nachgewachsen ist seit dem letzten Trimm vor 3 Tagen und was als nächstes ansteht. Mein größter Wunsch, dass Momos Hufe komplett heilen. Dabei spielen aber viele Faktoren eine Rolle und ich versuche einfach, alles zu tun, was in meinen Möglichkeiten liegt.

Dazu gehört auch die Frequenztherapie. Ich möchte Momo Erleichterung verschaffen, indem sie täglich Massagen bekommt und in Intervallen behandle ich sie mit dem Neuro-Stim. Das soll ihre Muskulatur lockern, Schlacken ausschwemmen, den Stoffwechsel aktivieren, entspannen und aktivieren. Ich lese mich ein, welches Programm ich anwende und wie der Ablauf genau ist. Natürlich kommen auch die anderen Pferde gleich daher und möchten auch gerne massiert werden. Also bekommen auch sie eine Mini Sequenz, damit sie zufrieden sind.

Im Garten wachsen schöne Feigen, wir freuen uns schon alle darauf, wenn wir sie essen können. Darunter habe ich einigen Wildwuchs und Kräuter und pflücke den Meerschweinchen und Kaninchen schnell eine Hand voll.

Und da sind diese wunderschönen Lilien aufgegangen. Sie versprühen einen herrlichen Duft nach Vanille im ganzen Innenhof und die Insekten freuen sich auch daran.

Dieses Jahr habe ich einige Beete für die Insekten gelassen und dort spezielle Insektenwiesen ausgesät. So schön sieht das aus und natürlich lasse ich alle Pflanzen aussäen, damit nächstes Jahr vielleicht schon mehr davon wachsen. Ein Summen ist das in unserem Bauerngarten!

Heute endlich machen wir eine Spirale um den neu gepflanzten Walnussbaum neben dem Hufbad der Pferde. Er soll gut anwachsen können, trotz Hitze, damit er später die Lästlinge von den Tieren abhalten kann mit seinem Duft. Inspiriert von
Marijn Poels mit seinen sehenswerten Filmen "Primordial Code" haben wir also eine Kupferspirale angebracht um den Stamm und daneben steckt noch ein mit Kupferdraht umwickelter Holzstab mit einer Kupferantenne gen Himmel. So sollen Kosmos und Erde verbunden werden und den Pflanzen und Tieren mehr Kraft zukommen. Mal sehen, was daraus wird. Ich habe einige Stäbe auf dem ganzen Hof verteilt.

Heute hatte ich für ein paar Stunden Unterstützung von einer ehrenamtlichen Helferin und wir haben uns den Meerschweinchenstall, Kaninchenstall und den von Wachteln und Hühnern vorgeknöpft, ausgemistet und alles wieder frisch gemacht. Dann noch überall frisches Wasser und Futter verteilt, sodass ich das heute Abend nicht mehr machen muss.

Rainbow ist es heute stinklangweilig. Draußen hat es so scheußlich viele Steckmücken und er flüchtet immer wieder in den Stall. Aber dieses öde Rumstehen mag er gar nicht. Also fängt er hier einfach an mit seinem Kumpel Corazon im Stall zu spielen. Heute musste man echt aufpassen, dass sie einen nicht umrannten. Sobald eine Rossbremse sie verfolgte rasten sie auf mich zu, weil sie wollten, dass ich die wegmache. Spaßvögel, die zwei, ich muss ihnen immer wieder klarmachen, dass ich kein Pferd bin.

Die Glucke hat sich von den Küken verabschiedet und die Beiden machen es aber wirklich gut. Sie bleiben immer im sicheren Bereich des Innenhofes und gehen seit zwei Tagen abends auch alleine in den Hühnerstall zu den großen Hühnern. Sie haben jetzt auch einen Namen: Der Bunte, der mich hier so fragend anschaut ist Bruno und am Boden das ist ein Hühnchen und heißt Brunhilde. Hier warten sie auf Mehlwürmer, die ich ihnen heute vorbeigebracht habe.

Oh man, jetzt darf ich noch den Garten gießen, meine family ist beim Feuerwehrsport und an mir bleibts wieder hängen. Kalani ist das heute auch mal wieder viel zu heiß, beim Gießen entdecke ich ihn gemütlich auf der Gartenliege, den Frechdachs.

Aber wenn ich diese herrlichen bunten Farben so sehe, dann will ich nicht mürrisch sein, wegen der ganzen Arbeit. Ich liebe Blumen, sie machen mein Leben bunt.
Nach Sonnenuntergang 21.15 Uhr können wir endlich mit den Pferden zur zweiten Runde losgehen. Vorher macht es wegen der Lästlinge in der Luft wenig Sinn. Also auf gehts zur zweiten Runde durch den Wald. Es sind viele Glühwürmchen unterwegs gewesen. Das sieht immer so schön aus im dunklen Wald.
Mir reichts definitiv für heute, will nur noch unter die Dusche und ab ins Bett. Und so geht heute ein bunter, vielseitiger, wenn auch etwas arg anstrengender 12. Juli zu Ende.

Du möchtest mehr vom Lebenshof Naturreich erfahren, dann verbinde dich mit uns!
Hol dir unseren Newslette.r

Pures Leben eben! Das ist meine Philosophie, nach der ich lebe. Die Natur ist meine Krafttankstelle und meine Heimat.
Seit über 30 Jahren lebe und arbeite ich mit Tieren in der Natur und folge einem bewussten, einfachen Lebensstil. Seit dem 22.5.2023 teile ich auf meinem Blog meine Erfahrungen, Erkenntnisse und Inspirationen, die dich ermutigen können, wieder näher zu dir selbst und zu deiner Natürlichkeit zu finden.
Ich bin überzeugt: Natürlichkeit und Einfachheit sind der Schlüssel zu mehr Wohlbefinden, Freude und Selbstbestimmung. Mehr über mich erfährst du hier.








Hallo Marianne!
Das Leben mit Tieren macht scheinbar keinen wirklichen Unterschied zwischen Wochentagen und Sonntagen. Doch manchmal macht es Alltag zum Feiertag.
Immer wieder schön mit dir und den Tieren durch euren Tag zu gehen.
Herzlichst, Silke
Danke liebe Silke fürs Eintauchen in unser Naturreich. Viele zauberhafte Momente erwecken tatsächlich immer wieder Feiertagsstimmung.Irgendwie ticken bei uns am Hof die Uhren anders. Wir unterscheiden nicht zwischen Wochentagen und Sonntagen, stattdessen hat aber jeder einzelne Tag einen gewissen Rhythmus, den die Tiere einfach leben und in den wir mit reingesogen werden. Und dieser natürliche Rhythmus enthält viele Herrlichkeiten.