Mein 12-von-12 im Juni 2026 – Regen, Regen, Regen

12. Juni 2026 | Rückblicke

In 12 Bildern gehen wir gemeinsam durch diesen verregneten Tag - und nicht nur durch meinen! Denn viele Blogger/innen machen mit bei 12-von-12, du findest sie alle bei Caro von Draußen nur Kännchen. Viel Spaß beim Durchstreifen.

Heute hat es fast ausschließlich geregnet, was aber ein Segen war, denn die Natur hat dringend Wasser gebraucht. Bei dem Wort Regen fällt mir dann direkt auch ein: Sich regen bringt Segen. Ich hab heute so fiese Rückenschmerzen und deshalb beginne ich den Tag auf der Yogamatte, um irgendwie mehr Beweglichkeit zu erlangen. Und dann ab nach draußen zu den Tieren!

Nicht einmal die Kaninchen wollen heute rausgehen. Es regnet in Strömen und alle sitzen in den verschiedenen Ställen aneinander gekuschelt. Also bringe ich Futter, Kräuter, Gras, Gemüse und Obst in die Ställe. Sie werden sicher später rausgehen, die Türen sind ja offen.

Die Wachteln am Lebenshof haben Zuwachs bekommen. Es ist ein junger Wachtel-Hahn, der die Gruppe belebt und sie sind jetzt wieder zu sechst. Morgens trage ich alle in das große Gewächshaus und am Abend kommen sie zurück in den Stall. Im Gewächshaus finden sie genug zu picken und machen gerne Sandbad in der Erde. Der kleine Kerl braucht noch einen Namen, aber heute bin ich echt nicht gut drauf und wenig kreativ. Ich muß mich da einspüren, also vertage ich das mal.

Endlich kommt zwischendurch etwas Sonnenlicht durch die Wolken und für kurze Zeit liegen die Küken entspannt im Garten. Später dann hab ich ihnen sogar Rotlicht angeschaltet, damit sie sich aufwärmen konnten, so durchnässt waren sie.

Was ist das? Momo, unser Hufrehe-Pferd hat sich hingelegt und ruht sich aus. Das ist meine Chance, um an die Hufe zu kommen und Korrekturen vorzunehmen. So muß sie nicht die Hufe hochhalten, was momentan gerade anstrengend ist für sie. Im Stall ist es heute etwas duster, deshalb hab ich mir einen Scheinwerfer mitgenommen.

Also Kalani hat heut auch nicht so viel Lust mit draußen zu sein. Alles ist pitschnass und das mag er gar nicht. Hier steht er am Hufbad der Pferde, was wieder schön aufgefüllt ist vom Regenwasser.

Corazon und Momo mögen sich so gerne, die beiden sind oft gemeinsam unterwegs. Hier fressen sie bei strömendem Regen das Heu, was ich verteilt habe. Während die anderen Pferde drinnen im Stall sind.

Kalani hat keine Lust auf dem nassen Boden zu liegen und so macht er es sich auf dem Podest von den Pferden gemütlich und sieht mir bei der Arbeit zu. Mieka ist im Stall geblieben und schaut, was da so los ist.

Später dann machen sich die Pferde gemeinschaftlich auf zu den Weideflächen und grasen den ganzen Vormittag zusammen. Das ist das schöne an Offenstallhaltung. Die Tiere können einfach selbst entscheiden, was sie machen möchten.

Ich hab mir im Garten ein paar von den Rosen geholt und Frauenmantel. Ich brauch ein bischen Farbe an diesem trüben Tag, der mir wirklich etwas aufs Gemüt schlägt. Und schon kommt Freude auf! Ich liebe Blumen.

Selbst Kelly hat die Nase voll von dem vielen Nass und versteckt sich im Häuschchen der Küken. Der Kater ist lieber gleich im Haus geblieben, der mag Regen überhaupt nicht.

Am Abend kommt mein Partner von der Arbeit zurück und wir gehen noch mit den Pferden los. Heute hatten die Pferde einen schönen Tag, der Regen stört sie nicht und das Gute daran: Es hatte heute keine Kriebelmücken, Rossbremsen oder Stechmücken und sie konnten den ganzen Tag ohne Ohrenmasken raus.

Es ist schon wieder spät geworden und ich brauche noch Gras für die Meerschweinchen. Also gehe ich noch schnell in das Wäldchen hinter unserem Carport und nasche unterwegs noch Walderdbeeren. Fuchsbandwurm? Ach quatsch, hat ja draufgeregnet. Sie schmecken herrlich. Und für die Kleintiere hab ich richtig leckere Kräuter und Gräser gefunden.

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Marianne mit Momo

Hallo, ich bin Marianne

Als intuitive, hochsensible Impulsgeberin liegt mein Fokus darauf, Menschen mit der Natur und ihrem höchsten Selbst zu verbinden.

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4 Kommentare

  1. Es ist wirklich schön zu lesen, wie ihr mit euren Tieren lebt! Für (viele) indigene Völker zb. in Amerika sind Tiere und auch Pflanzen ja ihre nichtmenschlichen Verwandten, das gefällt mir und ist eine andere Lebensphilosophie als bei uns meist üblich.
    Ich bin auch immer froh, wenn es regnet, in den letzten Monaten eh viel zu wenig… lg

    Reply
    • Danke Friederike für deine Worte. Ja für mich ist es ganz normal so zu leben mit den Tieren und der Natur.
      Sie gehören einfach zu uns und wir können immer von ihnen lernen. Und der Regen war klasse, die Natur
      hat aufgeatmet. Alles Liebe zu dir Marianne

      Reply
  2. Du lebst ja in einem echten Paradies – wie schöööön!

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    • Liebe Uschi
      Herzlichen Dank fürs Lesen und deinen Kommentar. Danke für die Erinnerung an die Schönheit des Lebens.
      Alles Liebe Marianne

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