Mein 12-von-12 im März 2026 – Faszinierend der Rhythmus der Natur

12. März 2026 | Rückblicke

Es ist schon wieder Zeit für einen kurzen Rückblick auf den 12. des Monats. Schau dir an, wie viele Blogger und Bloggerinnen diese Idee weiterführen und auf Caros Blog von Draußen nur Kännchen teilen. Danke Caro. Mich hat dieser Tag fasziniert, er war ganz gewöhnlich und doch außergewöhnlich schön. Die Natur im aufbrechenden Frühling ist so kraftvoll und der Rhythmus der Natur so dynamisch.

Schau selbst, was mir heute so begegnet ist.

Heute war ein Tag wie im April, Regenschauer, kalter Wind, dann wieder Sonne und warm. Ein Hin und Her, aber abwechslungsreich rundum. Am Morgen hole ich Vogelfutter aus dem Gewächshaus und entdecke diese Knospenfülle an unserer kleinen Aprikose. Wow – ich hoffe, sie überleben den angekündigten Frost. Ich werd sie wohl abdecken müßen.

Als ich am Morgen zu den Pferden gehe, liegen sie alle um die Heuraufe herum und sind total entspannt. Es ist einfach schön, wie glücklich sie in ihrer Herdengemeinschaft sind. Auch wenn sie zottelig und etwas schmutzig sind, das stört sie nicht. Das Leben im Offenstall bei Regenwetter bringt das mit sich, sie haben sich erst mal kräftig auf der Erde gewälzt.

Hier entsteht ein Hügelbeet, wir sind heute schon bis zur ersten Mistschicht vorgedrungen. Aber da darf noch einiges drauf. Es macht Spaß, ist aber auch ganz schön Arbeit, weil wir alles Material von der tiefsten Stelle des Hofes, zur höchsten des Hofes transportieren müssen. Hanglage hat so seine Tücken.

Die ersten Winterlinge strecken sich in die Sonne und schon kommen die ersten Bienen und freuen sich darüber. Es ist einfach herrlich wieder das Summen der Insekten zu hören.

Am Morgen habe ich erst mal wieder an unseren über 10 Vogelfutterstellen das Futter verteilt. Die Vögel haben schon gewartet, unglaublich, was die diesen Wetter weggefuttert haben. Sogar die Nachbarin meinte am vorbeigehen: „Ihr habt aber viele Vögel.“ Ja, das haben wir tatsächlich und eine bunte Artenvielfalt. Am Morgen und Abend singen sie so herrlich und ich empfinde es als Geschenk und Dankeschön für die vielen Kilos Vogelfutter die wir verfüttern.

Die Schafe haben derzeit immens viel Wolle, werden aber erst im April geschoren, wenn die Nächte nicht mehr so kalt sind. Ainoah sieht schon fast nicht mehr zu den Augen raus mit ihren Zotteln, ich werd ihr ein Haargummi anbringen, damit die Augen wenigsten frei sind.

Ruhephase beendet – ich liebe es so sehr, wie die Natur den Takt vorgibt für unser aller Leben. Jede Jahreszeit hat so ihren Reiz und ihre Herausforderungen. Und die Tiere leben alle so wundervoll ihre natürlichen Rhythmen, man kann so viel von ihnen lernen. Jetzt ist erst mal Zeit für Rauhfutter, alle Pferde stehen an der „“neuen“ gebrauchten Heuraufe und freuen sich über das milde Wetter.

Jetzt wollte ich mich mal kurz auf der Gartenbank ausstrecken und zack kommt schon wieder jemand daher. Kalani hüpft mir auf den Bauch und legt sich dazu. Obwohl er ein stattlicher Schäferhund ist, sitzt er am liebsten auf dem Schoß, so wie er es als Welpe gemacht hat. Man hat hier einfach keine Ruhe, die Tiere sind überall. 😉

Auch der Rhythmus mehrjähriger Pflanzen fasziniert mich jedes Jahr aufs Neue. Hier im Hochbeet beginnt der von uns geliebte Schnittlauch zu sprießen. Es ist so ein Geschenk, dass mehrjährige Pflanzen einfach wieder mit dem Wachstum beginnen, ohne dass wir viel dazu beitragen müssen.

Mein Mann hat Homeoffice, sehr praktisch – so können wir die Mittagspause für die Pferde verwenden und einen großen Spaziergang mit ihnen machen. Sie sollen täglich laufen, um gesund zu bleiben. Und unsere an Hufrehe erkrankte Momo braucht dringend tägliche Bewegung, damit der Hufmechanismus wieder in Gang kommt und die Muskulatur sich lockert. Und vor allem: Sie haben alle großen Spaß an den Wanderungen. Unterwegs rasten wir immer mal und die Pferde dürfen selbst wählen, was sie essen möchten. Man kann ihren natürlichen Essinstinkten vertrauen und sie suchen sich sehr bewusst aus, was sie gerade brauchen. Auch für uns sind die täglichen Pferdewanderungen eine Bereicherung, in der Gegenwart von Pferden sein zu dürfen und das inmitten der Natur und zudem noch körperliche Bewegung, das ist schon sehr genial.

Stilleben würde ich mal sagen. Bei uns ist so ziemlich nichts perfekt, aber hei, was solls. Das Leben am Lebenshof ist Bewegung, Arbeit, ständiges Tun. Und trotzdem: So kleine Augenweiden findest du überall. Ist sie nicht herrlich die Bellis mit ihren schönen Farben?

Ich schaue bei den Kaninchen im Obstgarten vorbei und freue mich so sehr über diese Rasselbande. Es sind derzeit 7 Kaninchen, zwei sind gerade erst bei uns angekommen. Und sie haben sich schon so wunderbar angefreundet und sind den ganzen Tag gemeinsam aktiv. Hier sind Loreley und Belmondo ganz aufmerksam am Schauen und im Hintergrund grast Heidi.

Das waren ein paar kurze Einblicke in meinen 12. März 2026. Das Hofleben ist einfach bunt.

Marianne mit Momo

Hallo, ich bin Marianne

Als intuitive, hochsensible Impulsgeberin liegt mein Fokus darauf, Menschen mit der Natur und ihrem höchsten Selbst zu verbinden.

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4 Kommentare

  1. Ihr habt es wirklich schön mit Natur rundum und den Tieren! Haargummi für die Schafe finde ich witzig. Ich denke oft, dass es ihnen nach dem Scheren furchtbar kalt sein muss.
    Über mehrjährige Pflanzen freue ich mich heuer besonders, weil wir ziemlich umgraben mussten wegen Hausrenovierung, aber die Tulpen sind bereits im Kommen :-)) lg

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    • Hei Frederike
      ja die Tulpen stehen hier auch schon in den Strrtlöchern, dann freu dich besonderes daran.
      Es ist den Schafen nach dem Scheren wirklich immer sehr kalt, deshalb muss man einen guten
      Zeitpunkt erwischen, wo es nicht mehr so kalt wird. Früher mussten wir unsere Milchschafe
      nach dem Scheren immer mit geknoteten Fleecedecken eindecken. Aber jetzt haben wir einen
      besseren Stall und ich streu dann die ersten Wochen immer ganz dick und kuschelig ein.
      Die meisten Schafe freuen sich aber, wenn die Wolle weg ist, weil es darunter immer so juckt,
      von den Heuhalmen.
      Alles Liebe zu dir
      Marianne

      Antworten
  2. So schön, die Natur fehlt mir doch immer sehr hier in der Stadt.
    Und ja, auch mich faszinieren grad wieder die Pflanzen, die scheinbar verschwunden sind oder tot wirken und jetzt plötzlich wieder auftauchen und erwachen. Zauberhaft ist das. Danke für Deinen Einblick in Deinen Tag! Nadine

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    • Hallo Nadine
      ach schön, dass es dir auch so geht. Es ist fast als wolle einen die Natur anspornen, es ihr gleich zu tun.
      Bestimmt gibt es auch bei dir in der Stadt ein paar lauschige Plätzchen in der Natur. Alles Liebe Marianne

      Antworten

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