12-von-12 im November 2025 – Tiere „all around the clock“

12. Nov. 2025 | Rückblicke

Heute war der Hof wieder einmal in dichtem Nebel versunken. Nach der Tradition von Caro von Draußen nur Kännchen” zeige ich dir meinen zwölften November in zwölf Bildern. Es war ein stiller und doch lebendiger Tag. Was grau begann, wurde dank der Tiere am Lebenshof wieder sehr lebendig.

Heute habe ich meinen verstorbenen Vater wieder so sehr vermisst. Hätte ich ihn doch so gerne angerufen, um gemeinsam mit ihm über dieses grässliche Novemberwetter zu lästern. Er konnte ihm genauso wenig abgewinnen, wie ich. Oh, ich liebte seinen Humor und die Telefonate mit ihm.

In dieser Jahreszeit bin ich gefühlt den gesamten Tag mit den Tieren beschäftigt. Die Fütterung ist aufwendiger, als im Sommer und Pflege sowie Stallarbeiten sind intensiver. Nachdem ich also meine Morgenroutine beendet hatte, habe ich in der Küche die Saaten für die Pferde gemahlen. So bekommen sie natürliche, frische Öle aus Schwarzkümmel, Hanfsamen, Buchweizen, Hirse, Chiasamen, Leinsamen, Quinoa und Sonnenblumenkernen. So sieht das dann aus, wenn das Müsli mit Kräutern, Gemüse, Saaten, Luzerne, Obst, Seealgen, Wildbeeren usw. zubereitet ist. Auch jedes Schaf bekommt eine Schüssel für sich. Am Morgen warten immer schon alle Tiere auf ihr Essen.

So langsam schwindet der dicke Nebel und man kann den Wald wieder sehen. Obwohl ich dieses Wetter nicht mag, muss ich doch zugeben, dass es etwas Mystisches hat. Hier bei uns auf dem Berg ist das Wetter auch immer anders, als unten im Tal.

Nach der Stallarbeit stehen heute Corazones Hufe zum Schneiden auf dem Plan. Und das ohne mein perfektes Messer. Das war echt mühsam und anstrengend mit den alten Messern. Seit Tagen suche ich mein kostbares, wundervolles 600.- Euro !!! Messer.

Dieses Hufmesser hat mir die letzte Woche Kopfzerbrechen beschert. Ich hatte die Hufe von Momo geschnitten und es nicht gleich aufgeräumt. Ich hatte schon fast aufgegeben und vermutet, es beim Ausmisten auf dem Misthaufen versenkt zu haben. Heute hatte ich meinen Tensor genommen und meine Körperweisheit gebeten, mir bei der Suche nach dem Messer zu helfen. Und siehe da: Yes. Ich habe es wieder! Da bin ich wirklich erleichtert.

Zeit, die Hunde und Katzen zu füttern und selbst meine erste Mahlzeit einzunehmen. Danach schnapp’ ich mir die Hunde und wir fahren ein wenig raus, um unsere morgendliche Walkingrunde zu genießen. Ich liebe diese Weite, die leicht hügelige Landschaft und die herbstlichen Farben der Wälder.

Es ist herrlich, durch das raschelnde Herbstlaub zu gehen und dabei diesen wunderbaren Geruch nach feuchtem Waldboden in der Nase zu haben. Es erinnert mich an eines meiner Lieblingsöle: Vetiver. Es hilft mir beim Einschlafen, entspannen, Frieden finden.

Sobald die Hunde müde sind, bringe ich sie ins Haus und gehe mit den Pferden laufen, damit sie gesund bleiben und weil es ihnen Freude macht. Heute sind erst die Wallache dran, ich bin alleine am Hof und mehr als zwei Pferde kann ich leider nicht mitnehmen, weil sie vom Tempo so unterschiedlich sind.

Rainbow läuft hinter mir und ist noch etwas genervt, weil es Corazone wieder nicht schnell genug gehen kann. So eine Stunde mit den beiden unterwegs bringt mich immer ganz schön ins Schwitzen.

Während die Pferde unterwegs grasen, genieße ich die Sonne und den Blick in die Ferne. Für mich sind diese Ausflüge mit den Pferden pures Glück, wenngleich wir unterwegs auch öfter mal einige Hürden zu überwinden haben. So finde ich Kraft, Ruhe und tiefe Freude.

Wieder zurück am Hof dürfen die Hunde wieder mit hinauskommen und Kalani freut sich hier, als der Kater Odin nachhausekommt.

Nachdem ich mit Momo noch durch den Trail spaziert bin, damit sie sich bewegt, haben die beiden Wallache über eine halbe Stunde wilde Galopprunden im Trail gedreht. Klitschnass geschwitzt, haben sie gleichzeitig gewälzt, wie man an dem Schimmel sieht. Es sind zwei temperamentvolle, kraftvolle Burschen, und wenn sie im Renngalopp durch die Kurven düsen, muss man manchmal wegschauen, vor allem jetzt, wo es so rutschig ist. Zum Glück sind sie sehr geschickt, die Spinner, die beiden.

Und schon ist es wieder dunkel und alle Tiere möchten ihr Abendessen und kuschelige Ställe. Hier bei den Meerschweinchen und Kaninchen sind bereits wieder Wärme- und Rotlichtlampen im Einsatz, denn der Frost kündigt sich an. Die Hühner sind schon ganz brav selbst in ihren Stall gegangen, und so verabschiede ich mich von allen Tieren und wünsche ihnen eine gute Nacht.

Willst du mehr über unseren Lebenshof Naturreich erfahren oder mit uns in Verbindung bleiben, dann abonniere dir doch unseren Newsletter “Wurzeln & Flügel”

Marianne mit Momo

Hallo, ich bin Marianne

Als intuitive, hochsensible Impulsgeberin liegt mein Fokus darauf, Menschen mit der Natur und ihrem höchsten Selbst zu verbinden.

“Im Einfachen das Wunderbare erkennen”

Die besten Tipps+Inspirationen in 3 Freebies zum Download als PDF

 

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert