12-von-12 im Oktober 2025 – Emotion, Vision, Mission

12. Okt. 2025 | Rückblicke

Mein zwölfter Oktober in zwölf Bildern, ganz nach der Tradition von Caro von Draußen nur Kännchen. Diesmal ganz anders, denn ich befand mich für zwei Tage auf einer Großveranstaltung der Networkmarketing Firma, deren Produkte ich so sehr liebe und gerne weiterempfehle. Wenn du mich schon etwas kennst, weißt du, ätherische Öle sind ein fester Bestandteil meines Lebens. Für mich sind Großveranstaltungen allerdings eher sehr schwierig auszuhalten, und so habe ich mir offengelassen, wie lange ich bleiben würde.

Die Themen waren allerdings so bewegend, dass ich trotz starker Schmerzen bis fast zum Schluss geblieben bin. So verbrachte ich diesen zwölften Oktober also in Wien – länger hätte ich das auch nicht ausgehalten zwischen all den Betonklötzen.

Umgeben von Hochhäusern fühle ich mich wirklich nicht wohl. Wo bleibt denn hier die artgerechte Menschenhaltung? Wo spielen all die Kinder, die hier wohnen müssen, und wie mag es den Haustieren hier gehen? Bäume zu pflanzen wurde hier gleich ganz vergessen. Man freut sich schon, wenn sich wie auf dem Titelbild zwischen all dem Stein ein kleines Pflänzchen hindurchdrückt.

Mein Mann war dieses Mal mitgefahren, und so konnte er sich selbst auch mal ein Bild davon machen, wie viele ökologische Farmen es rund um den Globus gibt, auf denen in liebevoller Handarbeit Kräuter für die Destillation angebaut werden. Für die Bevölkerung dieser Regionen bietet das wiederum Chancen auf faire Arbeitsplätze. Ich habe selbst viele Jahre auf ökologischen Farmen gelebt und weiß, wie viel Liebe da drinsteckt und wie großartig und wichtig ein achtsamer Anbau für die Erde ist.

Ein für mich wichtiges Öl ist das Helichrysum-Öl oder auch Strohblume genannt. Es kann so wunderbar unterstützen bei Schmerzen, ich nutze es für die Tiere vom Lebenshof und für mich selbst. Als ich die ausgestellten Pflanzen sah, musste ich an den Besuch einer Helichrysum-Farm in Kroatien denken und erinnerte mich sofort wieder an den Duft, der über den Feldern lag.

Obwohl ich weiß, wie Wasserdampfdestillation funktioniert, beeindruckt es mich immer wieder, den Landwirten zuzuhören. Mit so viel Leidenschaft und Begeisterung erklären sie, und das Leuchten in ihren Augen ist der Beweis dafür, dass sie genau richtig an ihrem Platz sind und lieben, was sie tun. Ich finde ja, dass immer dann, wenn Menschen tun, was sie begeistert, eine gewisse Magie geschieht.

Die Vorträge der Foundation waren sehr berührend. Wusstest du, dass in Uganda noch immer täglich Kinder an Malaria sterben? Es ist die häufigste Todesursache bei Kindern unter fünf Jahren. Und das, obwohl das nicht sein müsste, weil es ganz einfach zu behandeln wäre. Mit nur 5 € im Monat kannst du das Leben eines Kindes schützen. Und was sind für uns schon 5 €? Mein Mann und ich entschieden uns, wieder eine monatliche Spende zu machen, denn das Elend in unserer Welt ist so groß.

Aber nicht nur in den Entwicklungsländern, sondern auch in Europa. Jenny Rasche, eine bemerkenswerte deutsche Sozialarbeiterin, war als Rednerin vor Ort mit einer erschütternden Präsentation. Hier hab’ ich ein Foto gemacht von Häusern, in denen die Kinder in den Romasiedlungen aufwachsen, und dieses gehört noch zu den guten. Hunger, Kälte, Gewalt, Krankheiten. Hier wird vor Ort so viel geleistet und Jenny konnte mit dem Projekt Kinderhilfe Siebenbürgen bereits 2500 Menschen helfen. Jenny hatte eine Vision und sie erfüllt ihre Mission Tag für Tag.

In der Pause kam das Foto von zu Hause bei mir an. Mein Sohn hatte an diesem Tag den Hofdienst übernommen und hütete alle Tiere am Lebenshof. Kater Odin ging es nicht gut, er ist derzeit noch in Behandlung, und so telefonierten wir gleich. Bis zum Abend hatte er sich aber wieder aufgerappelt und turnt schon wieder durch die Lande. Zum Glück.

In der Pause trafen wir uns mit lieben Menschen zum Essen und hatten schöne Gespräche und gemeinsam gelacht. Es ist das erste Mal in diesem Jahr, dass ich für zwei Tage vom Hof war. Und ich hatte nur drei Stunden geschlafen die Nacht davor.

Auf dem Rückweg fuhren wir wieder an diesen scheußlichen Hochhäusern vorbei und eines hatte sogar eine Botschaft für mich: GLAUB AN DICH – so vieles hatte mich in den Vorträgen berührt und es spornt mich an, mein Leben in die Hand zu nehmen und für die Dinge loszugehen, für die ich brenne. Ich habe eine große Vision: Wir möchten einen größeren Lebenshof aufbauen, damit noch vielen Tieren geholfen werden kann, möchten andere inspirieren, es uns gleichzutun, und beratend unterstützen. Ich möchte Menschen zu einem natürlichen Lebensstil inspirieren für sich und ihre Tiere. Und Menschen mit Schmerzen und seelischen Herausforderungen helfen, trotz Schmerzen glücklich leben zu können.

Wir waren zwar ziemlich erledigt, aber die Heimfahrt lief gut und ich freute mich sehr, wieder in meiner geliebten ländlichen Umgebung anzukommen.

Nachdem ich die Hunde begrüßt hatte, war der erste Gang zu den Pferden. Mit Taschenlampe suchte ich sie auf der Weide und brachte allen eine Begrüßungsbanane. Allen ging es gut, die Jungs hatten ihren Hofdienst klasse erledigt.

Dann wischte ich noch schnell in den Stall, um nach all den anderen Tieren zu sehen. Die Schafe kuschelten in dick eingestreuten Ställen und waren zufrieden. Wie schön, jetzt kann auch ich entspannt ins Bett hüpfen.

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Marianne mit Momo

Hallo, ich bin Marianne

Als intuitive, hochsensible Impulsgeberin liegt mein Fokus darauf, Menschen mit der Natur und ihrem höchsten Selbst zu verbinden.

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