Monatsrückblick April 2026 – Pure Dynamik in der Luft

7. Mai 2026 | Rückblicke

Endlich April! Wie ich diesen Monat liebe - vielleicht liegt es daran, dass ich in diesem Monat geboren bin, oder einfach an der Tatsache, dass Frühling meine Lieblingszeit ist. Dieses Erwachen in der Natur, die Rückkehr der Blattgrüne, die bunten Farben - das ist meine Welt. Freude pur umgibt uns und die Tage werden endlich wieder länger. Unser Leben verlagert sich allmählich wieder mehr und mehr nach draußen.

Gartensaison eröffnet

Wir haben im April alle Gartenmöbel wieder aus dem Schuppen geholt und da gab es einiges zum Aufpeppen. Viele Stunden Schleifarbeit unserer alten Teakholzmöbel und Ökolasur hatten sich gelohnt. Jetzt sieht alles wieder ganz schön aus und anstatt wie die Jahre zuvor die Sitzgruppe je nach Sonnenstand immer hin und her zu tragen, kauften wir uns auf dem Gebrauchtmarkt noch eine alte Teakholzsitzgruppe, die ebenfalls geschliffen und geölt werden durfte.
Spätestens ab Mai verlagert sich unser Leben hier am Hof wieder vermehrt nach draußen. In unserem Innenhof ist es meist ganz kuschlig und wir essen so oft wie möglich draußen. Meist sind wir dabei umgeben von den Hunden, Katzen, Hühnern, Pferden und Schafen, die aus dem Stall kommen und sich zu uns gesellen.

Ich bin ein Freund von Möbelrestauration, denn es wird so viel weggeschmissen und immer schnell Neues gekauft, obwohl das gar nicht sein muss. Unsere Teakholzmöbel sind uralt und wir mögen sie immer noch. Dieses Jahr gab es dann zum neuen Anstrich auch noch neue Sitzpolster und fertig.

Der Hang ist leer, das ist Zeit geworden. Wir werden den Misthaufen verlagern auf die höchste Stelle am Hof, damit der Mist in Zukunft einfacher entsorgt werden kann.

Mein Geburtstag der Mist-Tag

Nein, nicht falsch verstehen. Mein Geburtstag war ein schöner Tag - nachdem ich akzeptiert hatte, dass der Termin für die Abholung unseres Misthaufens verschoben wurde und somit genau auf diesen meinen Geburtstag fiel. Der Misthaufen vom Lebenshof Naturreich lag bereits das dritte Jahr, weil niemand in der Lage war, an diesem steilen Hang aufzuladen. Wir hatten bereits so viele verschiedene Schlepper hier und ein jeder hatte sich festgefahren. Nun hatten wir uns für eine andere Lösung entschieden: Ein 18 Tonnen schwerer Bagger war den ganzen Tag am Hof, wir hatten einen Lohnunternehmer mit einem Miststreuer und der Landwirt des angrenzenden Feldes lies den Mist dort ausbringen.

Endlich hatten wir eine Lösung gefunden, da das Wetter nicht mitmachte verschob sich alles um ein paar Tage. Somit war mein Geburtstag in den Mist gefallen.;-) Die Tiere hatten gut mitgemacht, ich hatte recht schnell mit den Weidepanells den Paddock umgebaut, damit der Bagger gut arbeiten konnte und die Tiere sicher waren.

War ich froh, als ich abends unter der Dusche stand. Am Hof habe ich längst gelernt, dass man nicht immer alles so gut planen kann und die Dinge am besten nimmt, wie sie eben sind. Es leben viele Tiere mit uns und sie haben immer Priorität. Auch bin ich gewohnt aufs Positive zu sehen und freute mich wirklich, dass der ganze Hang jetzt vom Mist befreit ist. Natürlich hatte ich bereits eine Idee für die Umgestaltung!

Ein bunter Geburtstagstisch erwartete mich morgens, was für eine Freude.

Osterfeier bei uns am Hof

Meine Familie kam wieder einmal aus allen Richtungen zu Ostern zu uns an den Hof. Nachdem es für uns als Familie schwierig ist, zu verreisen und wir die Tiere ja nicht alleine lassen können, ist das die beste Lösung. Wir feierten also wieder zwei Tage gemeinsam und hatten viel zu lachen. Wie immer eine kleine kulinarische Akrobatik, da Mischköstler, Vegetarier, Veganer und ich dann auch noch zuckerfrei für eine bunte Auswahl sorgten.

Natürlich gab es wieder lustige Geschenke für alle und wir hatten es wieder nett. Übernachtungsgäste zu haben, bringt mich immer wieder dazu, das Haus gründlich aufzuräumen, was ich ja sonst gerne ganz hinten auf der To Do Liste anstelle. 😉 Meine Eltern sind bereits beide verstorben und so schätzen wir diese Familientreffen umso mehr, da wir nie wissen, wie lange wir uns alle haben können. Wenn man so wie ich, das schwarze Schaf der Familie ist, kann das zwar auch schon mal herausfordernd sein. Aber grundsätzlich bin ich mir selbst treu und auf meinen Schreibtisch steht eine Karte: Sei nicht perfekt - Sei du selbst! Das trifft es eigentlich ganz gut.

Die Tiere sind im Frieden, von ihnen kann man so viel lernen. Hier ist der freche Corazon dabei, mir meine Mütze vom Kopf zu ziehen.

Zeitalter des Friedens - Seminarreihe geistiges Heilen

Im April fanden 6 Online-Seminarblöcke auf den Monat verteilt statt zum Thema Frieden und Heilung. Meine Mentorin Anna-Maria Pierce gab uns wundervolle Unterstützung und die Tage waren so intensiv und stärkend. Wir beschäftigten uns mit dem Zeitalter des Friedens, der Liebe zum Selbst, Pflanzen und ihre Essenzen der Erde, Druiden und Bäume, kalifornische Blütenessenzen und Bachblüten, unseren Hellsinnen, verschiedenen Heilweisen.

Dabei stellten wir uns auch die Frage: Hinterlassen Deine Füße beim Wandern und Gehen Spuren des Friedens in Dir, auf der Erde, für den nächsten Menschen, der vorbeigeht? Wir befassten uns nicht nur mit einer alten ausgedienten Weltordnung, sondern eher mit Erkenntnissen aus der Tiefe der Seele.

Im Alltag nehme ich mir nie so viel Zeit für das bewusste innere Wirken. Doch in unserer Gemeinschaft von Heilerinnen und Heilern wirkt eine starke Dynamik und obwohl die einzelnen Sessions manchmal 1,5 Stunden andauern kann ich mich gut konzentrieren und viel bewegen.

Milchschaf Rosalie ist nach dem Scheren immer so schön. Sie hat überall schwarze Tupfen, auch an den Beinen.

Was im April sonst noch los war

  • Im Garten gab es sehr viel zu tun. Aussäen, Boden bearbeiten, ein großes Hügelbeet anlegen, Pflanzen pikieren, jäten, umgestalten und gießen.
  • Mein Körper hat mich wieder einmal ausgebremst. Entzündungen in den Händen erschwerten die Arbeit und forderten meine Aufmerksamkeit
  • Gartenmöbel restauriert und Hoftor gestrichen
  • Täglich die Pferde gebürstet und sie sind toll durch den Fellwechsel gekommen
  • Singen üben für den 50 Geburtstag meiner Schwester - das hat riesig Spaß gemacht
  • Noch immer werde ich von einer wunderbaren Hufpflegerin der Academia Liberti Integral Hoofcare dabei unterstützt, einen korrekten Huftrimm für unsere an Hufrehe erkrankte Stute auszuführen. Da die Entzündung meiner beiden Hände gerade Ärger machte, bearbeiteten wir gleich alle vier Pferde.
  • Endlich wurden die Schafe geschoren - sie hatten so dicke Wolle und waren sichtlich erleichtert sie loszuwerden. Der Frost lies es dieses Jahr nicht früher zu.
  • Tägliche Wanderungen mit den Pferden bis auf wenige Ausnahmen
Unser Schafbock Frodo wird als erster geschoren.
Dieses Jahr blühten einfach alle Arten von Bäumen im Obstgarten zur selben Zeit. Das war solch ein betörender Duft - einfach herrlich.
Unterwegs mit allen vier Pferden, wir versuchen ihnen so viel Bewegung wie derzeit möglich zu bieten. Von wirklich artgerechtem Pferdeleben sind wir noch weit entfernt, aber wir geben, was wir können.

Was ich im April gebloggt habe

Ausblicke auf den Mai 2026

  • Mein Blog bekommt wieder mehr Aufmerksamkeit und ich schreibe endlich neue Artikel
  • Der Lebenshof braucht eine neue Dunglege und einen befestigten Platz für einen Abrollcontainer für den Mist
  • Horsemanship Training mit den Wallachen in den frühen Morgenstunden
  • Vierwöchige Abnehm-Challenge mit Rüdiger Dahlke um meine Ernährungs-Routinen wieder zu festigen. Vegan, gluten- und zuckerfrei, mit viel Bewegung und Seelenzeit.
  • Meine Social Media Accounts wiederbeleben mit regelmäßigen Postings
Marianne mit Momo

Hallo, ich bin Marianne

Als intuitive, hochsensible Impulsgeberin liegt mein Fokus darauf, Menschen mit der Natur und ihrem höchsten Selbst zu verbinden.

"Im Einfachen das Wunderbare erkennen"

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