Monatsrückblick Februar 2026: Aufbruch in der Natur

5. März 2026 | Rückblicke

Im Februar war Aufbruchstimmung angesagt. Überall in der Natur gab es schon Knospen, die ersten Frühlingsblüher und die Vögel waren schon so emsig unterwegs. Nachdem ich den kompletten Winter so viel gefüttert hatte, haben wir derzeit sehr viele Vögel am Lebenshof. Am Morgen und Abend ist das ein herrlicher Gesang, der das reinste Geschenk an uns Menschen ist. Ich hatte Unmengen Vogelfutter gebraucht und dieses auf sehr viele Futterstationen verteilt, damit auch wirklich alle verschiedenen Arten etwas gefunden hatten.

Blickte man in die Medien kamen einem ganz andere Energien entgegen im Februar. Es war entscheidend, worauf man seinen Fokus lenkte, damit man wirklich freudig sein konnte. Aber jeder Tag im Leben ist ein Geschenk und wenn man ganz genau hinschaut, dann findet man immer Gründe, wofür man dankbar sein kann und worüber man sich freuen kann. Man muss nur gut aufpassen, in welcher Frequenz man unterwegs ist.

Die Natur sitzt in den Startlöchern und auch die Tiere freuten sich über die ersten warmen Sonnenstrahlen.

Kaninchen Neuankömmlinge am Lebenshof

Anfang des Monats kamen zwei neue Kaninchen bei uns am Lebenshof an. Heidi und Peter kamen aus der Großstadt und suchten dringend ein zuhause. Sie lebten bisher in Wohnungshaltung, kannten keine Wiese, keinen Wind, keine Nässe und schon gar keine Hunde, Hühner, Schafe oder gar Pferde. Ihr Leben veränderte sich also urplötzlich zu einem artgerechten Kaninchenleben und sie haben das ab Tag 1 super gemacht.

Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie Neuankömmlinge am Lebenshof aufblühen, wenn sie ein ganz natürliches Leben führen können. Sie haben sich sofort mit Loreley und Belmondo angefreundet und sind jetzt immer zu viert unterwegs. In Kaninchenstall zwei leben Manni, Malu und Samson und das klappt prima. Ehrlich gesagt, hätte ich das selbst nicht gedacht, denn Kaninchenvergesellschaftung ist manchmal schwierig. Kaninchenpsychologie ist nämlich kompliziert, sehr kompliziert, ich begreife das manchmal nach 30 Jahren noch nicht. 😉

Aber die Integration läuft prima und ich freue mich, dass meine Intuition mir mal wieder den richtigen Weg gewiesen hat und ich diese beiden wirklich netten Kerlchen aufgenommen habe.

Drei weiß-gefleckte Kaninchen auf der Wiese
Loreley, Löwenköpfchen Belmondo und im Hintergrund Heidi

Körperliche Arbeit braucht körperliche Fitness

Tja, im Februar war es nicht ganz so, wie ich das gewohnt war. Ich hatte wirklich viele körperliche Baustellen und musste mich immer mal wieder um mich selbst kümmern. Ich kam nicht darum herum, ein MRT meiner HWS und BWS machen zu lassen, um größere Geschichten auszuschließen. Meine Haupttätigkeit ist körperliche Arbeit und zwar wirklich sehr anstrengende Arbeit, deshalb muss ich lernen, besser auf mich aufzupassen.

Nachdem ich mit 26 Jahren mehrere Wirbelbrüche hatte, rieten mir die Ärzte davon ab, wieder als Tierpflegerin zu arbeiten und schon gar nicht in der Hufpflege der Pferde. Bisher ging das immer irgendwie, aber im Februar kamen einfach viele Dinge zusammen und war oft ziemlich kaputt. Aber gehört das nicht irgendwie zum Leben dazu? Dass man eben nicht immer funktioniert, dass man mehr zu sich selbst schaut, dass man versucht die Botschaften des Körpers zu verstehen? Mir war sofort klar, dass der ständige Druck, den ich mir immer mache, umgewandelt werden darf.

Wie ich das mache, weiß ich selbst noch nicht, aber ich spüre, dass sich etwas verändert in mir und ich auch ab und zu mal alles loslassen kann und einfach eine Pause einlege. Immerhin. Das wird schon wieder, ich bin ja ein Steh-auf-Männchen, dennoch wäre es wunderbar, wenn bald schon Helfer auftauchen würden, die das Zusammensein mit Tieren so lieben, wie ich.

So klar, waren manche Tage im Februar. Hier die vier Pferde unterwegs in ihrem Paddock-Trail.

Hufbearbeitung für die vier Pferde

Auch die Entscheidung weitere Pferde aufzunehmen bereue ich nicht, obwohl es tatsächlich erheblich mehr Arbeit ist. Da ist ja nicht nur die Stallarbeit, das Abäppeln der Weiden, die Fütterung und die tägliche Bewegung der Pferde. Da ist auch noch die Hufpflege und mit meiner derzeit schmerzhaften rechten Hand ist es doppelt herausfordernd. Irgendwie klappt es dann dank meines phänomenal guten Werkzeugs trotzdem.

Und ich habe auch noch eine sehr gute Hufpflegerin, die mich derzeit bei der Bearbeitung unseres an Hufrehe erkrankten Pferdes unterstützt. Im Februar bearbeitete sie beide Stuten und ich die Wallache. Erkrankte Hufe zu bearbeiten ist sehr langwierig, muss in kurzen Abständen, oft alle 3-4 Tage erfolgen und bedarf der Genauigkeit. Der korrekte Huftrimm ist die Chance auf Heilung und unsere Momo macht gute Fortschritte. Sie ist neulich im Renngalopp mit den Wallachen durch den Trail gerast, ich traute meinen Augen nicht.

Seit die Stuten ihre kleine Mini-Herde haben, sind sie so glücklich und haben wieder Lebensmut. Wir nehmen uns fast täglich die Zeit, mit den Vieren durch die Natur zu wandern, damit sie ausgiebig Bewegung haben. Pferde sind Wandertiere und solange wir ihnen noch kein wirklich großes Gebiet zur Verfügung stellen können, müssen wir sie bewegen. Hoffentlich finden wir bald einen größeren Hof mit mindestens 15 ha Weideland, damit die Pferde wirklich artgerecht leben können.

Der Winterkranz kam weg und mit dem Aufhängen dieses Schildes war klar: Ich brauche endlich wieder Farbe im Innenhof

Winter austreiben – wenn auch etwas früh

Schon im Februar hielt ich es nicht mehr aus, alles sah so grau aus am Hof, ich wünschte mir den Frühling herbei. Also habe ich mich entschieden einfach ein wenig früher damit zu beginnen, den Winter auszutreiben. Ich machte ein großes Feuer, sammelte alle Winterdeko ein und alle Tannenzweige. Die Blumen am Fenster wurden umdekoriert und ich begann damit rund ums Haus etwas aufzuräumen. Das tat gut und alles wirkte schon ein wenig klarer und freundlicher.

Wie du hier siehst, Gummistiefel vor der Haustüre, das ist ein typischer Anblick hier am Hof. Bei uns ist nie etwas perfekt, aber immer lebhaft. Es ist immer etwas los am Hof, zu tun gibt es ununterbrochen etwas, wohin man schaut, wartet Arbeit. Aber die Kunst ist es, Fünfe auch mal Grade sein zu lassen und trotzdem entspannt zu genießen, was ist. Wir leben hier sehr naturverbunden und den Takt fürs Leben gibt eigentlich die Natur vor.

Manchmal fühl ich mich auch etwas gehetzt vom kontinuierlichen Rhythmus der Natur, hab manchmal das Gefühl, nicht mehr hinterher zu kommen. Aber diesmal war ich schneller – ich will jetzt Frühling. 😉

Blumendekoration im Innenhof
Endlich wieder bunte Blumen nach all den grauen Tagen. Die erste Sitzgruppe haben wir auch schon ganz optimistisch rausgestellt und tatsächlich auch schon das erste Mal draußen gefrühstückt.
Die neue

Was im Februar 2026 sonst noch los war

  • Wir haben eine gebrauchte Heuraufe für die Pferde gekauft, die wir dort erst mal abbauen mussten. Danach musste diese in einem Tag Arbeit auf unserem Paddock-Trail aufgebaut werden.
  • Wir haben einen gebrauchten Hoflader angeschafft, er soll uns in einigen Tätigkeiten unterstützen.
  • Ich habe jeden Tag eifrig die Pferde gebürstet und gestriegelt, um sie beim Fellwechsel zu unterstützen
  • Im Februar hatte ich regelmäßig Aufträge für mein Tiergespräch, die telepathische Tierkommunikation mit anschließendem Tierhalter-Mentoring. Ich liebe es Mensch und Tier zu verbinden.
  • Kaninchen Belmondo war beim Tierarzt, wurde narkotisiert, um ihn zu röntgen. Er schniefte, hatte Eiter in der Nase und Auge und es war der Verdacht auf Zahndurchbruch. Ich betete für ein Wunder, um ihm den Aufenthalt in der Tierklinik zu ersparen. Unsere Tierärztin schaute sich das Röntgenbild an und oh Wunder – es war ein 10 cm langer Heuhalm, der tief in der Nase festhing. Diesen konnte sie gleich entfernen und so hab ich Belmondo am Mittag wieder abgeholt. Seitdem ist er so fidel und freut sich.
Belmondo ist zurück vom Tierarzt und darf im Büro bei mir ganz langsam in seinem Tempo aus der Narkose erwachen.
NEIN – sie ist nicht tot. Nach 3 Monaten Wildlife bei den Pferden habe ich es endlich geschafft Loreley einzufangen und das ist am ersten Abend im warmen Stall. Sie hatte wochenlang in der Kälte gelebt und genießt ganz offensichtlich die Wärme unter Rotlicht und Wärmelampe.

Was ich im Februar 2026 gebloggt habe

Ausblick auf den März 2026

  • Zahnbehandlung für unseren Pura Raza Espagnol Wallach Corazon
  • Frühlingsfastenstart
  • Fortbildung geistiges Heilen
  • Familienfeier – der 80. Geburtstag meines Stiefvaters
  • Hügelbeet im Bauerngarten anlegen
  • Blumen, Gemüse und Salate aussäen

Möchtest du die Tiere am Lebenshof Naturreich e.V. unterstützen?

Dann informiere dich über die Möglichkeiten. Die Tiere und wir freuen uns sehr.

Marianne mit Momo

Hallo, ich bin Marianne

Als intuitive, hochsensible Impulsgeberin liegt mein Fokus darauf, Menschen mit der Natur und ihrem höchsten Selbst zu verbinden.

„Im Einfachen das Wunderbare erkennen“

Die besten Tipps+Inspirationen in 3 Freebies zum Download als PDF

 

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert