Monatsrückblick Januar 2026 – aufs Glatteis geführt

11. Feb. 2026 | Rückblicke

Als ich mit den Hunden auf dem Weg zu unserer Nordic-Walking-Strecke war, wollte mir ein älterer Herr behilflich sein und meinte: „Gehen Sie lieber auf dem unteren Weg lang, der obere ist spiegelglatt.“ Natürlich nahm ich diesen Hinweis dankend an und begab mich mit den beiden Schäferhunden am Bauchgurt auf den unteren Weg am Damm. Tja, kannst du dir vorstellen, wie das ist, wenn du auf spiegelglatter Bahn unterwegs bist und zwei große Schäferhunde plötzlich losrennen, während sie an deinem Bauchgurt befestigt sind?
Dieser nette Herr hat mich also im wahrsten Sinne des Wortes aufs Glatteis geführt! Ich konnte mich gerade noch so auf den Beinen halten und stieg den Abhang hoch auf meinen gewohnten Weg, und siehe da: Dieser war tatsächlich gesplittet und relativ gut begehbar.

Das gab mir schon zu denken: Wie oft im Leben werden wir doch aufs Glatteis geführt! Es ist so wichtig, immer genau zu prüfen, was einem so zugetragen wird, und sich sein eigenes Bild zu machen. Wachheit scheint mir in dieser Zeit wichtiger denn je.

Winter mit erschwerten Bedingungen

Glatteis auf dicken Eisplatten begleitet uns den ganzen Januar im gesamten Pferdebereich. Ich machte mir große Sorgen um die Pferde, sind sie doch so oft im Galopp unterwegs und könnten sich verletzen. Wir hatten immer wieder Eisregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt und kälter. Es hatte sich eine 5 cm dicke Eisschicht gebildet, die einfach nicht wegschmelzen konnte, da der gesamte Pferdebereich im Winter im Schatten liegt.

Ich kaufte mir also neue Spikes, damit ich mich überhaupt sicher bewegen konnte bei der Arbeit. Für Momo, unsere an Hufrehe erkrankte Stute, habe ich ebenfalls Spikes gekauft und auf die Hufschuhe geschraubt, damit sie wenigstens trittsicher unterwegs sein konnte. Wir machten uns also auf den Weg und kauften einen Anhänger voll Splitt, damit wir die gefährlichsten Stellen wenigstens streuen konnten. Das war wirklich eine große Hilfe.

Die schlimmsten Bereiche haben wir mit Paddock-Panels abgesperrt und den Pferden auf einer Weide einen Bereich geschaffen, auf dem sie sicheren Untergrund hatten. So hatten sie trotzdem die Möglichkeit für Bewegung, und ich leitete die Trailstrecke so um, dass ihnen nichts passieren konnte. Sie waren zwar anfänglich etwas irritiert, aber dann ging das für zwei Wochen relativ gut.

Dann allerdings war auch diese Fläche spiegelglatt geworden und ich musste mir wieder etwas überlegen, wo ich ihnen jetzt einen neuen Bereich zaubern konnte. Ich verteilte das Heu auf diesen Flächen, und so hatten sie trotzdem reichlich Bewegung und Spaß beim Toben. Das war alles sehr umständlich und zeitintensiv, aber wir haben es ohne einen Sturz geschafft und Mensch und Tier waren sicher. Für die Genesung unserer kranken Stute und die Gesundheit aller Pferde ist die dauerhafte Möglichkeit, sich zu bewegen, Voraussetzung. Das erforderte zwar Ideenreichtum und Anstrengung, hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.

Wochenlang dicke Eisschichten im gesamten Pferdebereich – das war echt eine Herausforderung.

Astrologische Jahresvorausschau

Silke Schäfer bot eine Übertragung ihrer astrologischen Jahresvorausschau an, und ich war sehr glücklich, daran teilnehmen zu können. Es war mir einfach wichtig, ein Gefühl für dieses Jahr 2026 zu bekommen, damit ich eine leise Ahnung dafür bekommen konnte, was auf mich zukommen würde. Silkes Erklärungen der Planetenkonstellationen und ihre Erläuterungen zur Auswirkung auf die verschiedenen Lebensbereiche waren sehr spannend und eindeutig.

Es wird wohl ein sehr turbulentes Jahr in allen Bereichen, und es ist nun wichtiger denn je, dass wir Balance im Alltag halten können. Selbstpflege, gute Ernährung, Naturaufenthalte, Bewegung, guter Schlaf und Pausen sind einige Punkte, die wir nicht vergessen sollten. Wir dürfen und sollten auf uns achten und die Bedeutung der inneren Ausgewogenheit ernst nehmen.

Mir ist also klarer denn je, dass ich, um in dieser Zeit authentisch und selbstbestimmt leben zu können, eine gute Wahrnehmung für mich selbst brauche. Ich darf also noch genauer auf mein Körper-Geist-Seele-System achten, damit ich ein Gefühl für mich selbst und meine Energetik habe. Gute Erdung und ein paar kleine Techniken aus dem geistigen Heilen halfen mir, immer wieder Klarheit zu erlangen.

Ich habe den Januar sehr intensiv dafür genutzt, meine wohltuenden Routinen zu pflegen, damit ich stabil bleiben konnte, trotz körperlicher Herausforderungen. Nahrungsergänzungen, ätherische Öle, viel frisches Gemüse, Salate und Obst und wirklich gute Outdoorkleidung halfen mir, trotz der Kälte fit zu bleiben.

Die Hufpflege eines erkrankten Hufes erfordert Geduld, Präzision und einen ganzheitlichen Ansatz

Hufbearbeitung aller vier Pferde

Auch im Januar lag die Priorität auf der Heilung der Hufrehe unserer Stute Momo. Alle 4 Tage machte ich kleine Korrekturen an den Hufen von Momo. Aber auch die anderen drei Pferde brauchten einen Trimm und so fing ich einfach mal an und schaute, wie weit ich kommen würde mit dieser entzündeten Hand. Dank meines wirklich exzellenten Werkzeugs für die Hufbearbeitung und meiner neuesten Errungenschaft, eines Hufbocks, ging das besser als erwartet.

Für mich ist es immer wieder ein hoher Anspruch, die Hufbearbeitung der Pferde mit Präzision anzugehen. Ich war in den letzten Jahren einfach nicht akurat genug, doch dank des Online-Hufkurses von Maksida Vogt, konnte ich die Fehlerquellen eliminieren. Ich habe mir die Lerninhalte angesehen, war kritikfähig und bemühe mich um Genauigkeit. Auch die Abstände der Hufkorrekturen sind sehr viel kürzer, als bisher.

Vier Pferde toben auf dem Paddock umher.
Pferde brauchen viel Bewegung, 24/7 Zugang zu Rauhfutter und Gras, einen korrekten Huftrimm und Herdenleben. Hier sind sie gerade am Toben.

Nach 6 Wochen Schmerzen die Diagnose

Tendovaginitis stenosans de Quervain – das ist die seltsame Bezeichnung für die schmerzhafte Entzündung in meiner rechten Hand, die mich die letzten Wochen fast lahmgelegt hat. Dieser sogenannte schnellende Finger betraf meinen Daumen, eine schmerzhafte Einengung der Beugesehnenscheide. Man nennt dieses Symptom auch Schnappfinger. Super lästig, ich ziehe also sämtliche Register, um eine OP noch hinauszuzögern.

Ich nutze Homöopathie, ätherische Öle, Salbenverbände, Handbäder, Schüsslersalze, Nahrungsergänzung und Ruhephasen für die Hand. Es war mir wirklich nicht bewusst, wie oft ich diese rechte Hand tatsächlich im Alltag brauche. Fast jederzeit benötigt man die Hand für sämtliche Tätigkeiten. Da ich aber um die geistigen Gesetzmäßigkeiten weiß und um die Botschaft, die Krankheiten für uns haben, hieß es für mich wieder einmal, tiefer zu blicken.

Meine Themen sprangen mir sofort ins Auge, begleitet mich doch selbstgemachter Druck Zeit meines Lebens. So war der Januar spannend, allein schon durch die Selbstbeobachtung, aber auch, weil meine Fantasie gefragt war, die anstehenden Arbeiten trotzdem irgendwie zu schaffen. Der Hinweis vom Arzt, die Hand nicht zu belasten, war ja nett gemeint, aber als Tierpfleger auf einem Hof einfach nicht umsetzbar.

Ich hatte so Lust zu bloggen im Januar, aber wenn ich abends vom Stall hereinkam, hatte ich so Schmerzen in der Hand, dass ich die Tastatur einfach nicht bedienen konnte. Ich bin zuversichtlich, dass sich die Hand trotzdem erholen wird, und hoffe ja ehrlicherweise darauf, keine OP zu brauchen. Denn Narben habe ich wirklich genug am Körper und brauche nicht noch mehr Störfelder. Ich schaue einfach mal, wie sich das entwickelt.

Für die Tiere gibt es im Winter immer die Fichten- und Tannenbaumspitzen, die den Innenhof geschmückt hatten. Es duftet herrlich, wenn sie daran knuspern. Sie waren ein Geschenk eines benachbarten Waldbesitzers.

Was im Januar 2026 sonst noch los war

  • Yeah, Rainbows Sattel ist fertig und die Sattlerin Christine Ernst von Infinity Saddle, hat uns einen wundervollen Sattel gezaubert, der genau an Rainbows Maße angepasst wurde. Sie kam zur Sattelanprobe und trotz Glatteis haben wir einen eisfreien Bereich auf dem Reitplatz gefunden zum Testen. Was soll ich sagen: Er läuft prima damit.
  • Sehr viel mehr Pflegeaufwand bei allen Tieren, da der Winter alle sehr viel Kraft kostet und Extremwetterlagen mehr Einsatz fordern
  • Wir haben eine neue Errungenschaft: einen Elektroschubkarren mit Abkippfunktion, als Entlastung bei den Arbeiten
  • Eine neue Hufpflegerin aus dem Team von Maksida Vogt kam zum ersten Mal und lernte unsere Pferde am Lebenshof kennen. Sie wird mich weiterhin in der korrekten Bearbeitung von Momos Hufen unterstützen, dafür bin ich sehr dankbar.
Rainbow läuft prima unter seinem neuen Sattel, er schnaubte gleich ab und war total entspannt. Hier war einfach eine kompetente Sattlerin am Werk. Danke Christine!

Was ich im Januar 2026 gebloggt habe

Die Hunde toben um die Heuraufe herum und Kalani springt dann auch noch mitten ins Futter der Pferde. Das ist übrigens unser Dumper, der mich bei der Stallarbeit unterstützen darf.

Ausblick auf den Februar 2026

  • Einen Tag Hufpflege der vier Pferde am Lebenshof gemeinsam mit Hufpflegerin R.
  • Entscheidung, ob ich den Daumen operieren lasse oder nicht
  • MRT zur Abklärung der Bandscheiben meiner Halswirbelsäule
  • Kleintiergehege der Meerschweinchen bekommt ein Fresh-up
  • Aufbau einer gebrauchten Heuraufe für die Pferde im Paddock-Trail
  • Bürsten und Striegeln der Pferde jeden Tag, um sie beim Fellwechsel zu unterstützen
  • Zwei neue Kaninchen suchen dringend ein Zuhause und werden im Februar kommen. Das heißt für mich, sie in der Integration zu begleiten
Marianne mit Momo

Hallo, ich bin Marianne

Als intuitive, hochsensible Impulsgeberin liegt mein Fokus darauf, Menschen mit der Natur und ihrem höchsten Selbst zu verbinden.

„Im Einfachen das Wunderbare erkennen“

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