Jeder Schritt zurück zu den Wurzeln kann Großes bewirken – für Natur, Pflanzen, Tiere und die Erde.
Natürlichkeit schafft Nachhaltigkeit – auf dich kommt es an.
Du bist eingeladen, mit diesem Schlüssel dein inneres Tor zu öffnen. Natürlich leben in Verbindung mit Natur und Tieren lohnt sich – auch für dich! Hier erfährst du, wie einfach ein naturverbundener Lebensstil sein kann und welche Bedeutung die Natur für dein körperliches Wohlbefinden, deine geistige Klarheit und deine Seele hat.
Stell dir vor, alle Menschen würden natürlich leben und das gesamte Naturreich mit Respekt behandeln. Tiere könnten wieder natürlich leben, ihrer Art gerecht und unter Beachtung ihres freien Willens. Es würden Freundschaften und Verbindungen entstehen, die über das bisherige hinausgehen. Wälder wären wieder gesunde, kraftvolle Orte, Rückzugsorte für frei lebende Tiere und Kraftquellen für Menschen. Im weitesten Sinne würden daraus mehr Gesundheit, Positivität und Selbstbestimmtheit der Menschheit hervorgehen.
Ein Aufruf zur Achtsamkeit, Selbstbestimmung, Verantwortung und einem neuen Miteinander. Lass dich inspirieren, erfasse Zusammenhänge, entdecke praktische Impulse, Wege zu Selbstverbindung, Selbstbestimmtheit und vielleicht eine neue Orientierung. Für dich, für die Tiere, für eine bessere Welt.
1. Was bedeutet „natürlich leben“ wirklich?
Natürlich leben hat so viele Facetten und geht weit über eine gesunde Ernährung hinaus. Es ist vielmehr eine Haltung – eine Lebensweise, die dich zu mehr Achtsamkeit, Respekt, vor allem Lebendigen, Selbsttreue und Authentizität führt. Davon ausgehend, dass wir Körper, Geist und Seele sind, ergeben sich verschiedene Aspekte, die wir berücksichtigen können, um ein Leben in Balance zu führen.
Viele Menschen haben sich von der Natur entfremdet. Das Leben in Städten mit wenig Lebensraum lässt oft kein artgerechtes Menschenleben zu. Es fehlen diese entspannenden, kraftspendenden Momente im Alltag, für die wir einen gewissen Raum benötigen. Die Rückbesinnung auf die eigenen Bedürfnisse und die eigene Natur gelingt mir nicht im Getummel vieler Menschen und lauter Geräusche.
Hektik, Stress und permanente Überforderung zwingen viele Menschen in einen Funktionieren-Modus, der zwar in gewisser Weise hilft, zu überleben, doch er lässt nicht zu, wirklich zu leben. Wenn du natürlich leben willst, geschieht das in Rhythmen und in Übereinstimmung mit deinem Bauchgefühl. Du handelst dann nicht mehr gegen dich und vertraust immer mehr deiner eigenen Wahrnehmung und Intuition. Daraus erwächst eine Treue dir selbst gegenüber, die dir Kraft gibt, für dich und deine wahren Bedürfnisse einzustehen. Mir hilft es, zu wissen, dass ich mich auf mich selbst immer verlassen kann.
Natürlich leben bedeutet, den eigenen Körper und Geist liebevoll zu begleiten. Kleine, konsequente Selbstpflege-Momente machen einen Unterschied. Es ist keine vergeudete Zeit, wenn wir uns Fenster einplanen für Bewegung, Ruhe, Schlaf, regelmäßige Offline-Zeiten, Körperpflege mit Naturprodukten oder Seelenzeit. Lesen, meditieren, schreiben, kreativ sein – alles, was dich erfüllt und zentriert, bringt dich in Verbindung mit dir selbst und deiner Seelenkraft. Lange Zeit hatte ich gedacht, ich könne mir den Luxus der Selbstpflege nicht leisten. Doch heute weiß ich: Selbstpflege ist die Basis, um authentisch, kraftvoll und in Balance zu leben.

2. Natürlichkeit als Lebensprinzip
Mein Leben ist getragen von der Natur, ich bin ein Teil von ihr und fühle mich in ihr zu Hause. Seit über 30 Jahren lebe ich mit vielen Tieren auf unserem Lebenshof inmitten der Natur. Jeden Tag aufs Neue entdecke ich die Schönheit und Vielfalt im Naturreich und freue mich daran. Das Naturreich besteht aus Tieren, Pflanzen, Mineralien und den Elementen, und alles zusammen bildet eine wunderbare Symbiose.
Auch der Mensch ist Teil dieser Symbiose. Für mich bedeutet das, mich vom Störfaktor in der Natur hin zu einem würdigen Teil der Symbiose zu entwickeln. Wenn ich etwa den Stall unserer Tiere am Lebenshof betrete, tue ich das im Bewusstsein darüber, dass es ihr Reich ist, in das ich eindringe. Ich achte jedes Tierlein, das mir begegnet.
Betrete ich den Wald, bin ich mir bewusst, dass ich nur Gast bin, und passe mich dem Klang des Waldes an. Ich werde still und nehme auf, was um mich wirkt. Betrete ich Wege, geschieht das in Achtsamkeit allem Leben gegenüber und in Dankbarkeit. Ich bin in keinerlei Hinsicht perfekt, aber immer gewillt, mich weiterzuentwickeln, um ein würdiger Teil der Symbiose in der Natur zu sein.
Es gibt so viele Punkte, an denen wir ansetzen können, um unsere Umwelt zu schützen, Ressourcen zu bewahren und Tiere zu schützen. Wichtig ist nur, dass wir immer wieder einen Schritt tun. Von Natur und Tieren habe ich so viel lernen dürfen. Tiere handeln nicht gegen ihren Instinkt, sie sind sich treu, sind klar, echt und direkt in ihrer Sprache. Vorausgesetzt, sie leben in einem liebevollen Umfeld, kannst du sehen, wie sie in sich ruhen, in Rhythmen leben und ihr System immer wieder ausbalancieren. Sie haben natürliche Essinstinkte und eine starke Intuition. So wissen sie genau, welche Kräuter, Blätter, Rinden oder Erde ihnen guttun.
Natürlichkeit ist für mich ein Lebensprinzip und ein Leben in Einfachheit, bedeutet für mich wahre Fülle. In der Natur kann ich tief atmen, fühle mich geerdet und gleichsam angeschlossen an den Kosmos. Meine Augen entspannen sich beim Anblick der wunderbaren Grüntöne, und wenn ich mit weichen Augen in die Welt blicke, dann weitet sich mein Bewusstsein. Wir sind so gewohnt, auf unsere Bildschirme zu starren, dass wir oft vergessen, den Blick wieder zu erheben.
Laut einer Studie von 2015 (The Vision Council) reichen bereits 2 Stunden täglich vor dem Bildschirm aus, um die Augen langfristig zu schädigen. Das gilt für Smartphones, Tablets und alle Monitore. 68 % aus der Testgruppe litten an einer „digitalen Augenkrankheit“. Das Betrachten des Bildschirmes zwingt das Auge, weniger zu blinzeln, um einen Bereich zu fokussieren. Augentrockenheit, Augenschmerzen, Konzentrationsschwäche und Kopf- und Nackenschmerzen sind die Folge.

3. Die Natur weiß den Weg
Natürlich ist mein Lebensstil auf die Natur ausgerichtet. Wenn ich Unterstützung für meinen Körper brauche, suche ich zuallererst in der Natur nach Lösungen. Ich habe häufig Schmerzen aufgrund alter Wirbelsäulenfrakturen und griff früher oft zu Schmerzmitteln. Von den Nebenwirkungen einmal abgesehen, gab mir das immer so ein Gefühl von Dumpfheit, was ich gar nicht mochte. Vergleiche ich mein Dasein heute mit damals, sehe ich eine eindeutige Verbesserung meiner Lebensqualität! Es dauert manchmal länger und ist mühsamer, sich auf natürliche Weise zu unterstützen, aber für mich ist es der eindeutig bessere Weg. Die Natur weiß den Weg und sie hält so viele Schätze für uns bereit, die uns in mannigfachen Situationen unterstützen können.
Meine pflanzlich basierte Ernährung versuche ich, so natürlich wie möglich zu gestalten und wann immer möglich, auf industriell verarbeitete und verzuckerte Produkte zu verzichten. Ich bin kein Fanatiker und weiß, dass alles Entwicklung ist und in Schritten vonstattengeht. Wichtig ist doch nur, dass wir eines Tages beginnen, loszugehen. Und: dass wir Freude haben. Natürlich leben bringt dir Freude, auf jeden Fall, denn die Natur schüttet das Füllhorn über dir aus, wenn du dich dafür öffnest!
Ich möchte dich ermutigen, in der Apotheke der Natur nachzuforschen und dich auf vielleicht neue Naturwege einzulassen. Die Beschäftigung mit Neuem braucht zwar Zeit, doch es lohnt sich, den eigenen Horizont etwas zu erweitern, mehr Verantwortung für das eigene, natürliche Wohlbefinden zu übernehmen und auf Entdeckungsreise in der Natur zu gehen.

4. Warum die Natur so wichtig für dich ist
Dein Körper ist Natur und somit bist auch du Natur. Natur versteht Natur am besten. Deshalb spricht z. B. der Körper von Tieren und Menschen auch so gut auf natürliche Pflanzenkraft an. Je mehr man sich aus ungesunden Lebensbedingungen und einem ungesunden Lebensstil befreit, desto klarer kann man das sehen. Alles, was uns von der Natur trennt und abspaltet, unterbricht diese natürliche Kette, den nährenden Kraftquell.
Du bist aber nicht nur Körper, sondern bist auch Seele und hast einen Geist. Damit du alle drei Bereiche in Balance halten kannst und den Zugang zu deinem eigenen Selbst nicht verlierst, brauchst du die Anbindung an die Natur.

Die Folgen der Entfremdung von der Natur sind weitläufig:
- Stress
- Krankheiten wie Depression, Allergien, Bluthochdruck
- Verlust des Lebenssinnes
- Burn-out
- Müdigkeit
- Konzentrationsschwäche
- Essstörungen
- Unruhe, Nervosität, ADHS
- Übergewicht
- Entzündungen
- Infektanfälligkeit
- Angsstörungen
- Schlaflosigkeit
- Süchte
- Gefühl von Einsamkeit
- um nur einige zu nennen…

5. Fakten über das Waldbaden
Der Wald als Kraftquelle für natürliches Leben
- Waldbaden wirkt stressreduzierend und senkt Blutdruck und Entzündungswerte. Ein Aufenthalt im Wald tut mehr als nur gut. Er wirkt messbar positiv auf Herz, Kreislauf und das Immunsystem.
- Es gibt eine Studie von Professor Quing Li aus dem Jahr 2008, von der Nippon Medical School in Tokio, in der er beschreibt, dass Menschen in Waldregionen weniger häufig an Krebs erkrankten, als Menschen in nicht bewaldeten Regionen. Terpene fördern das Immunsystem und steigern die Abwehrkräfte. Professor Quing Li fand heraus, dass Terpene Killerzellen bilden und Anti-Krebs-Proteine, die Krebszellen zerstören. Und dass Menschen in Waldregionen weniger häufig an Krebs erkrankten, als Menschen in nicht bewaldeten Regionen.
- Dr. Arnulf Hart, Immunologe und Leiter des Institutes für Ökomedizin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg, fand in seiner Studie heraus, dass Mikroorganismen, Mikroben und Pilzsporen in der Waldluft das Immunsystem stärken. Seine Studie ergab Unterschiede in der Lebenserwartung. Je mehr Parklandschaften und Wälder in einer Stadt sind, desto höher fällt die durchschnittliche Lebenserwartung der Einwohner aus.
- Das Betrachten von Bäumen aktiviert den Parasympathikus (Ruhenerv des vegetativen Nervensystems), sodass die Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin stark zurückgehen. Das ist förderlich für Menschen mit z. B. einer Panik- und Angststörung, Burn-out, Depressionen und ADHS. Ein aktiver Parasympathikus verlangsamt den Herzschlag und senkt den Blutdruck. Vertieft die Atmung, hemmt Entzündungsprozesse und ein überaktives Immunsystem, was bei diversen chronischen Entzündungskrankheiten wie z. B. Asthma, Neurodermitis, Diabetes oder Multipler Sklerose wichtig ist. (Ergebnis der Baum-Experten Förster Dr. Erwin Thoma und Prof. Maximilian Moser von der Medizinischen Uni Graz)
- Aufenthalt in der Natur steigert die Achtsamkeit und emotionale Widerstandskraft. Resilienz hilft bei Unsicherheit, Depressionen und Ängsten. Sie bringt Stabilität in herausfordernden Zeiten.
- Die Gerüche des Waldes fördern die Erholung.
- Die Atmosphäre eines Waldes und das Waldklima wirken entspannend und ausgleichend.
- Das Gehen auf weichem Waldboden wirkt lindernd bei Gelenk- und Rückenbeschwerden.
- Die höhere Luftfeuchtigkeit, die reizstoffarme und staubarme Luft und die negativ geladenen Ionen wirken positiv bei Atemwegserkrankungen und Kopfschmerzen.
- Durch die Luftfeuchtigkeit wirkt der Wald im Sommer kühlend.
- Der Wald regt unsere kognitive Wahrnehmung an, d. h., das Wahrnehmen mit unseren Sinnen ist verstärkt, die Konzentration, das Gedächtnis und die Aufmerksamkeit sind erhöht.
- Der Wald wirkt auf unsere Sinne mit seinen Farben und Formen. Grün wirkt beruhigend, ausgleichend, vitalisierend und entspannend. Braun wirkt wärmend, stabilisierend und ausgleichend.
- Die ätherischen Öle von Nadelbäumen haben eine noch stärkere Wirkung. Die Terpene haben eine erfrischende, desinfizierende und für die Bronchien heilsame Wirkung.
- Erholung im Wald fördert erholsamen Schlaf.
- Ein einzelnes Waldbad von bereits 2 Stunden erhöht massiv die Anzahl der Killerzellen und der Anti-Krebs-Proteine. Die Erhöhung ist noch 7 Tage lang im Körper vorhanden. Wiederholt man das Waldbad an 3 aufeinander folgenden Tagen, so hält die Wirkung bis 30 Tage an.
- Täglich 20 Minuten Waldbaden reichen bereits aus, um den Cortisolspiegel (Stresshormon) um 21 % zu senken. Daher eignet sich Waldbaden besonders zur Prävention und zur Rehabilitation von psychischen und stressbedingten Erkrankungen. (Studie der Universität Michigan, USA)
- Waldbaden aktiviert den Parasympathikus, der einen erholsamen Schlaf regelt. und wirkt positiv auf die Verdauung.
- Der hohe Sauerstoffgehalt im Wald hilft dem Körper, sich von Infekten und Verletzungen zu erholen, entgiftet den Körper, aktiviert das Immunsystem und fördert die Durchblutung im Körper.
- Für die kindliche Entwicklung sind Waldbesuche von großer Bedeutung. Der regelmäßige Aufenthalt in der Natur kann Unruhe, Hyperaktivität und Konzentrationsschwäche deutlich mildern. Deshalb sind z. B. Waldkindergärten eine großartige Möglichkeit für die Kinder. Ich hoffe, dass es bald auch Waldschulen gibt, damit Kinder nicht so viel stillsitzen müssen in geschlossenen Räumen.
- Der Geruchssinn ist ein unterschätzter Sinn! Australische Wissenschaftler entdeckten, dass der Duft von frisch geschnittenem Gras und Blättern stressreduzierende Eigenschaften hat.

Faszinierend, dieses Wurzelwerk.
6. Zurück zu den Wurzeln – natürlich leben
Bäume faszinieren uns unter anderem, weil sie fest im Boden verwurzelt stehen, geerdet, kraftvoll und stark. Bäume stehen für Lebenskraft, verbessern die Luftqualität und spätestens seit dem Erscheinen des Hörbuches „Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben, wissen wir, dass Bäume noch so viel mehr sind.
Die Erde hat ein eingebautes System, um uns zu erden. 15 Minuten barfuß im Gras füllen unsere Elektronenspeicher auf und verhindern/minimieren Entzündungen im Körper. Die Elektronen aus der Erde dringen sofort in den Körper ein und beschichten die roten Blutkörperchen, damit sich die Zellen abstoßen. So können sie nicht verklumpen und das Herz kann das Blut besser pumpen. Wir nehmen die elektrischen Rhythmen der Erde auf.
Um barfuß zu gehen, muss man kein Freak sein, sondern verstehen, dass die allermeisten Schuhe aus Plastik sind und dieses Plastik keine Erdung ermöglicht. Bedauerlicherweise auch die sogenannten Barfußschuhe nicht.
Wenn du zu wenig Erdung hast, bist du getrennt vom Strom des Lebens, was Störungen unseres Biorhythmus hervorruft. Unwohlsein und Entzündungen können die Folge sein. Stress verursacht freie Radikale im Körper. Geht jemand barfuß am Strand, auf der Erde oder im Gras, werden diese neutralisiert, der Biorhythmus stellt sich wieder her. Das bringt dich in Einklang mit der Erde und dem gesamten Kosmos. Genauer erklärt in dem Buch Earthing – Heilendes Erden von Clinton Ober oder sieh dir die Dokumentation Earthing an.
Nach einiger Zeit barfuß auf Mutter Erde unterwegs fühle ich mich sofort wohler und finde wieder zu mir zurück. Das Ergebnis ist wieder mehr Elan und Freude. Das Wunderbare im Einfachen zu erkennen, ist gar nicht so schwierig. Probiere es aus!

7. Was ist das Naturdefizit-Syndrom?
Der Begriff „Naturdefizit-Syndrom“ stammt aus den USA und wurde vom US-Autor Richard Louv geprägt. Er beschreibt in seinem Buch „Last Child in the Woods“ die wachsende Entfremdung von der Natur. Dann, wenn Menschen seltener Naturerfahrungen machen, weniger draußen sind, weniger natürliche Rhythmen und Erscheinungen wahrnehmen. Er beschreibt damit eine Folge moderner Lebensweisen. Menschen – besonders Kinder – verbringen immer weniger Zeit draußen in der Natur. Statt barfuß durch Wiesen zu laufen, auf Bäume zu klettern oder Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, dominieren heute Bildschirme, Termine und geschlossene Räume unseren Alltag.
Als ich noch Kinderkurse bei uns am Lebenshof anbot, staunte ich sehr darüber, dass bereits kleine Kinder einen vollen Terminkalender haben. Von Fußball über Musikunterricht, Tanzen bis zum Sprachunterricht werden sie verplant. Dieses Defizit an Naturkontakt zeigt sich sowohl bei Kindern, als auch bei Erwachsenen auf vielen Ebenen: körperlich durch Bewegungsmangel, schwächeres Immunsystem oder häufigere Konzentrationsprobleme. Emotional durch innere Unruhe, Reizbarkeit oder Entfremdung von sich selbst und der Umwelt. Gesellschaftlich durch den Verlust von Achtsamkeit, Mitgefühl und natürlicher Verbundenheit. Richard Louv spricht davon, dass Natur ein „Vitamin für die Seele“ ist – etwas, das wir zum gesunden Wachsen und inneren Gleichgewicht brauchen. Wenn der Kontakt zur Natur fehlt, fehlt uns ein Stück unserer eigenen Wurzelkraft.
Es gibt Hinweise in der internationalen Forschung, dass Naturkontakt, Zeit draußen, körperliche Aktivität und Spiel in der Natur als Schutzfaktoren gegenüber Aufmerksamkeitsproblemen, Hyperaktivität, Stress und emotionalen Problemen wirken können. Doch die gute Nachricht ist: Wir können diese Verbindung jederzeit wieder stärken.

8. Wichtige Studien zum Naturkontakt bei Kindern
| Studie | Population | Hauptbefund zum Einfluss von Natur/Grünflächen auf ADHS/Aufmerksamkeitsprobleme |
|---|---|---|
| A Potential Natural Treatment for ADHD – Kuo & Faber Taylor (USA) PubMed+2PMC+2 | Elternbefragung, Kinder mit ADHS, Aktivitäten in grünen Außenbereichen vs. in Gebäuden/in unbegrünten städtischen Außenbereichen PubMed+1 | Aktivitäten im Grünen führten zu einer signifikant stärkeren Reduktion der ADHS-Symptome als vergleichbare Aktivitäten drinnen oder in weniger grünen Umgebungen. PubMed+2PMC+2 |
| Children with attention deficits concentrate better after a walk in the park (USA) PubMed | 17 Kinder (7–12 Jahre) mit ADHS; jeweils ein 20-minütiger Spaziergang in drei Umgebungen: Park vs. städtisches Setting vs. Nachbarschaft PubMed | Nach dem Spaziergang im Park zeigten die Kinder deutlich bessere Konzentrationsleistungen als nach Spaziergängen in städtischen oder Nachbarschafts-Settings. PubMed |
| Green and blue spaces and behavioral development in Barcelona schoolchildren: BREATHE Project Children & Nature Network | ca. 2623 Kinder im Alter von 7–10 Jahren, Barcelona; Querschnittsstudie mit Beobachtung von Verhalten und ADHD-Attributen in Relation zu Wohnumgebung und Spielzeit in Natur/Nähe zu Grünflächen Children & Nature Network | Mehr Zeit in grünen Außenbereichen und bessere Begrünung rund ums Zuhause korrelieren mit weniger Verhaltensproblemen, weniger Hyperaktivität/Inattention oder insgesamt niedrigeren ADHD-Symptomwerten. Children & Nature Network |
| Association between Residential Green Space in Childhood and Development of ADHD (bevölkerungsbasierte Kohortenstudie) PMC | Große Kohorte, Kindheit, Messung der Grünflächen um Wohnadresse (NDVI) und späteres Auftreten von ADHS-Diagnosen oder Symptomen PMC | Kinder, die in Gebieten mit geringer Umgebung von Grünflächen aufwuchsen, hatten ein höheres Risiko, später ADHS-Symptome oder eine ADHS-Diagnose zu entwickeln, verglichen mit Kindern in grüneren Wohnumgebungen. PMC |
| Children with ADHD functioned better in the woods than in a built setting (Niederlande) Children & Nature Network | Kleingruppe von Kindern mit ADHS (9–17 Jahre), Vergleich direkt zwischen natürlichem Waldsetting und städtisch |

Das Denken der Menschen über die Wichtigkeit unserer Natur
Laut der Naturbewusstseinsstudie 2023 sehen 85 % der Erwachsenen und 80 % der Jugendlichen den Schutz der biologischen Vielfalt als vorrangige gesellschaftliche Aufgabe. Über die Hälfte (53 %) der Erwachsenen nimmt eine Verschlechterung von Natur und Landschaft in den letzten 20 Jahren wahr – deutlich mehr als noch 2011 (27 %). Trotz Krisenzeiten sprechen sich 83 % der Erwachsenen und 78 % der Jugendlichen für eine gute Finanzierung des Naturschutzes aus.
Natur wird außerdem eng mit Lebensqualität verknüpft: 90 % der Erwachsenen und 87 % der Jugendlichen sagen, dass ihnen Naturerlebnisse Glück bringen. Fast ebenso viele sehen Natur als Teil eines guten Lebens. 74 % der Erwachsenen und 66 % der Jugendlichen halten einen tiefgreifenden Wandel für notwendig, um der Naturkrise zu begegnen.
Wenn wir also wissen, dass der Aufenthalt in der Natur uns Lebensqualität bietet, warum schützen wir dann unsere Umwelt nicht besser? Es ist natürlich schön, dass sich so viele für eine gute Finanzierung des Naturschutzes aussprechen. Aber ist davon auch etwas sichtbar? Wo sind die vom Staat finanzierten Projekte, die Natur- und Artenschutz fördern? Wo sind die wirklich sinnvollen Ausgleichsflächen, die Tieren einen geschützten Raum bieten und nicht zwischen zwei Autobahnabfahrten mit Alibifunktion errichtet wurden?
Es ist Zeit, dass wir alle umdenken und im Kleinen unseren Beitrag für aktiven Naturschutz leisten. Dafür gibt es vielfältige Ansätze und jeder noch so kleine Beitrag ist wichtig. Wir dürfen nicht mehr wegsehen, sondern müssen selbst aktiv werden. Die Änderung unseres eigenen Konsumverhaltens kann große Resultate bewirken. Je mehr Menschen zum Beispiel aufhören, Fleisch zu essen, desto schneller können wir das Tierleid in der Massentierhaltung beenden.
Muss denn jeder aufs Land ziehen, damit er natürlich leben kann?
Nein, auch in der Stadt ist es möglich, natürlich zu leben. Ein großer Faktor für natürliches Leben sind allein schon Lebensmittel und Körperpflegeprodukte, die du über deine Haut in deinen Organismus führst. Durchleuchte deine Schränke und schaue, was du aussortieren und durch natürliche Produkte ersetzen kannst.
In jeder Stadt ist es möglich, kleine Naturwunder zu entdecken, und sei es „nur“ ein Blümchen, das sich durch den Asphalt drückt. In den Städten gibt es Parks, die so voller Lebenskraft sind. Du kannst deine Wohnräume energetisch anheben, indem du dort mit Diffusoren, gefüllt mit ein paar Tropfen ätherischem Öl, die Luftqualität und Schwingung in den Räumen verbesserst. So kannst du auch deine Immunkraft stützen.
Du kannst dir Pflanzen in die Wohnung holen, du kannst auf deinem Garagendach gärtnern oder auf deinem Balkon Gemüse und Kräuter anpflanzen. Und du kannst gerade in den Wintermonaten in deiner Küche selbst Sprossen anbauen. Dieses Superfood wirst du nicht mehr missen wollen. Und denke daran, dass gerade in der dunkleren Jahreszeit die Natur deine Geheimwaffe ist.

9. Natürlich leben im Alltag: Erste praktische Schritte für dich
Ernährung: Natürlich leben mit hochwertigen Lebensmitteln
- Optimiere deinen Ernährungsstil, indem du mehr regionale und pflanzliche Lebensmittel in den Speiseplan aufnimmst. Achte auf unverarbeitete Lebensmittel, in denen noch natürliche Lebenskraft steckt. Vielleicht kannst du dir regelmäßig eine Biokiste liefern lassen, direkt im Hofladen kaufen oder auf dem Wochenmarkt.
- Grüne Lebenskraft: Entdecke Wildkräuter, selbst gezogene Sprossen oder Gartenkräuter, um deine Speisen aufzuwerten. Das ist Superfood, gibt dir Kraft und die Beschäftigung damit bringt obendrein noch Spaß.
- Wasser: Trinke reines Wasser oder Kräutertee statt industrieller Getränke – am besten in Glasflaschen.
- Lies dich einmal in die Gemmotherapie ein – welch wunderbare Kraft liegt in den Knospen verborgen, die wir für uns nutzen können. Auch die Blätter von Bäumen enthalten pure Kraft.
- Reduziere Zucker, Zusatzstoffe und Fertigprodukte Schritt für Schritt, statt alles auf einmal umzustellen.
- Koche mit ätherischen Ölen (z. B. Zitronenöl, Basilikumöl) – ein halber Tropfen reicht, um Pepp und Natürlichkeit ins Essen zu bringen.
Natürlich wohnen: Räume, die atmen.
- Verwende Naturmaterialien wie Holz, Baumwolle, Leinen oder Stein – sie schaffen ein harmonisches Raumklima.
- Verzichte auf synthetische Duftsprays und künstliche Reinigungsmittel – nimm stattdessen ätherische Öle, Natron, Zitrone oder Essig und gestalte deinen Haushalt allmählich giftfrei.
- Lüfte regelmäßig und stelle Pflanzen auf, die die Luft reinigen (z. B. Grünlilie, Farn, Efeutute).
- Gestalte einen Rückzugsort ohne Technik, an dem du einfach nur sein darfst.
- Barfußzonen schaffen (z. B. Holzboden, Naturmatten) – so bleibst du geerdet.
- Wähle Möbelstücke bewusst natürlich und ressourcenschonend. Stabile Naturmöbel können uns ein ganzes Leben begleiten und müssen nicht immer ausgetauscht werden. Das können Möbel aus Pressspan nicht leisten.
Bewusst konsumieren: Einfachheit statt Überfluss
- Kaufe nur, was du wirklich benötigst – stelle dir vor jedem Kauf die Frage: „Brauche ich das wirklich?“
- Entscheide dich bei jedem Einkauf für mehr Nachhaltigkeit und wähle Mehrweg, Glas und Stoff statt Plastik, wo immer es geht. Achte z. B. auf Nachfüllpackungen
- Setze auf Langlebigkeit und Reparatur statt auf Wegwerfprodukte.
- Unterstütze, wenn es möglich ist, kleine, lokale Betriebe statt große Ketten.
- Führe ein „Konsumfasten“ ein – z. B. einmal im Monat einen Tag, an dem du gar nichts kaufst. Jeder Weg zum Minimalismus beginnt mit kleinen Schritten.
- Teile, tausche oder verschenke Dinge, die du nicht mehr nutzt.
Rituale und Routinen: Rückverbindung zur Natur
- Beginne den Tag mit einem bewussten Atemzug am offenen Fenster. Nimm dir diesen Moment für die Verbindung zu den Elementen.
- Bringe schon am Morgen Bewegung in deinen Körper. Vielleicht eine kurze Yoga-Sequenz, Qi Gong, Tai Chi oder was dir am meisten Freude bereitet.
- Mische dir ein wundervolles Körperöl, welches du nach dem Duschen aufträgst und das dich mit seinem Duft und seiner Wirkung in den Tag begleitet. Ich liebe morgens mein Körperöl mit Grapefruit, Zypresse, Wacholder und Zedernöl, denn es bringt meinen Körper in Schwung.
- Denk daran, Routinen können ruckzuck, schnell und praktisch sein – ohne großen Zeitaufwand und doch so wirksam.
- Verbringe täglich mindestens 30 Minuten im Freien – egal ob im Garten, Park oder Wald.
- Plane immer wieder Offline-Zeiten, um zu entschleunigen und ganz bei dir anzukommen.
- Passe deine Tätigkeiten etwas den Jahreszeiten an, z. B. Frühjahrsputz als energetische Reinigung, Herbst als Zeit des Loslassens zum Entrümpeln usw.
- Mach dir eine kurze Fußmassage mit je einem Tropfen ätherischem Öl deiner Wahl. Herrlich sind hierfür auch Baumöle wie Kiefer, Tanne oder Fichte.
- Stell dich bewusst mit beiden Füßen auf die Erde und nimm die Verbindung wahr.
Kontakt mit Tieren: Begegnung auf Augenhöhe
- Begegne jedem Tier mit Achtsamkeit und Präsenz.
- Beobachte still: Wie reagiert das Tier auf dich, ohne dass du etwas tust?
- Sprich leise, ruhig, respektvoll – Tiere spüren Energie, nicht Worte.
- Erlaube Stille – Kommunikation geschieht auch jenseits der Sprache.
- Pflege eine dankbare Haltung – Tiere zeigen uns immer etwas über uns selbst.
- Nutze die Begegnung mit Tieren als Spiegel, um wieder ganz bei dir anzukommen.
- Wenn dir bestimmte Tiere begegnen, dann sieh dir die Krafttierbotschaft an, darin liegt meist ein starker Tagesimpuls für dich.
Naturbeobachtung, ätherische Öle und Achtsamkeit
- Schule deine bewusste Wahrnehmung, indem du täglich etwas in der Natur beobachtest. (Wind, Blätter, Insekten usw.) Das bereichert deine Sinne und verhilft dir zu mehr Präsenz und Bewusstheit.
- Verwende ätherische Öle bewusst als Anker für Emotionen (Jasmin, Orange), Energie (Koriander), Konzentration (Pfefferminze), Entspannung (Lavendel) oder Fokus (Zitrone).
- Nutze die Kraft des Riechens als Rückverbindung: Jeder Duft kann dich ins Jetzt holen.
- Trage immer einen Edelstein bei dir – entweder als Schmuck oder in der Hosentasche, damit du deine Kraft leichter bewahren kannst.
- Sammle auf deinen Spaziergängen Naturgegenstände wie Federn, Steine, Blätter oder was dir sonst Schönes in den Weg gelegt wird. Sie schenken dir Freude, dienen als Bewusstseinsstütze oder du kannst damit kreativ werden.
Mini-Rituale für Körper, Geist und Seele
- Hände auf Herz und Bauch legen, tief atmen, kurz spüren, wie es dir geht. Atme ganz für dich.
- Nimm einen Tropfen eines ätherischen Öls deiner Wahl in die Handfläche, verreibe ihn und inhaliere aus der Hand heraus diesen herrlichen Duft. Über das limbische System setzt sofort die Wirkung ein.
- Mache tagsüber eine bewusste Pause an der frischen Luft – nur wahrnehmen, was dich umgibt, atmen und loslassen.
- Bade deine Füße abends in warmem Wasser mit Salz und ätherischem Lavendelöl. So kann alles Belastende von dir abfließen, du kannst entspannen, hast warme Füße und fühlst dich wohl.
- Reibe morgens die Hände mit einem Tropfen deines Lieblingsöls ein – als energetischer Startanker.
- Lass deinen Tag mit Dankbarkeit enden: „Was war heute natürlich, echt und lebendig? Worüber habe ich mich besonders gefreut? Was hat mich glücklich gemacht?“
- Strecke dich, recke dich, gähne und übe dich im Lächeln – kleine Dinge mit großer Wirkung.
- Gönne dir immer mal wieder eine besonders leckere Tasse Tee, die dich stärkt und dir hilft, wieder bei dir selbst anzukommen.
- Morgens und abends trockenbürsten bringt den Blutfluss und den Stoffwechsel in Gang. Hilft obendrein noch bei Cellulitis oder Vernarbungen.
- Wenn es Witterung und Untergrund zulassen, lege dich ausgestreckt auf die Erde, so tankst du pure Kraft und kannst dabei herrlich entspannen.

10. Tiere, Freund, Lehrer und Wegbegleiter: Was du von ihnen lernen kannst
Zu einem natürlichen Leben gehören Tiere einfach dazu. Sie können dein Freund, Lehrer und Wegbegleiter sein. Tiere können auch ein Spiegel sein und dich in deiner seelischen Entwicklung voranbringen. Sie spiegeln dir so viele Dinge. Wenn du genau hinschaust und hinspürst, dann wirst du es erkennen können. Momo, eines unserer Pferde, ist ein anschauliches Beispiel. Sie hat mich schon so vieles gelehrt.
Dankbarkeit erfüllt mich jeden Tag, wenn ich die Nähe zu Tieren erfahren darf. Ich liebe es, sie einfach nur zu beobachten und ihren Tagesablauf mitzuverfolgen. Sie leben in Rhythmen, und von ihnen kannst du lernen, was Balance bedeutet. Sie haben immer ihre Ruhephasen und dann auch wieder aktive Phasen. Die Tiere kümmern sich um ihre Körperpflege, regelmäßige Nahrungsaufnahme und genießen das Dasein in der Natur. Sie powern nicht von früh bis spät durch, wie wir das unserem Organismus immer wieder zumuten.
Von Pferden kannst du z. B. prima die Kraft des Fokus erlernen. Sie werden dich nicht ernst nehmen, wenn du keinen klaren Fokus hast. Jahrelang hatte ich Natural Horsemanship an Kinder vermittelt, und es hat mich immer wieder fasziniert, wie selbst ein ganz kleines Kind ein 700 kg schweres Pferd eindeutig führen konnte, wenn es gelernt hatte, den Fokus auf ein Ziel zu halten. Im übertragenen Sinne, hilft dir das ungemein, deine Ziele im Leben zu erreichen.
Der Umgang mit Tieren hat noch so viel mehr positive Effekte:
- Studien belegen, dass schon kurze Begegnungen mit Hunden den Cortisolspiegel senken und die Ausschüttung von Oxytocin steigern. Dies wirkt entspannend, reduziert Stress und fördert positive Emotionen. Besonders in Pflegeheimen, Kliniken und Schulen werden Hunde regelmäßig eingesetzt. Die Tierheime in unseren Städten sind voll. So viele traurige, verlassene und vergessene Tiere warten darauf, ein Zuhause zu bekommen und geliebt zu werden. Wenn du dich also in der Lage fühlst, ein Tier aufzunehmen, dann hilfst du damit dir selbst und diesem Tier. Das Kuschelhormon Oxytocin kann dir enorm viel Lebensqualität bieten.
- Längst ist die tiergestützte Therapie anerkannt und fördert das Wohlbefinden junger und alter Menschen enorm. Besondere Anwendung finden pferdegestützte Therapien bei Kindern mit Autismus, Menschen mit Angststörungen oder Patienten in der neurologischen Rehabilitation.
- Unterstützung von Rehabilitation nach Operationen
- Förderung sozialer Interaktion bei Kindern
- Linderung von Einsamkeit und Depression im Alter
- Der dreidimensionale Bewegungsimpuls beim Reiten ähnelt dem menschlichen Gangbild und unterstützt Menschen mit neurologischen Einschränkungen. Gleichzeitig schulen die Arbeit am Pferd und die Pflege Verantwortungsbewusstsein, Selbstvertrauen und Achtsamkeit.
- Kleintiere fördern die Feinmotorik, Konzentration und Verantwortungsbewusstsein. Insbesondere Kinder profitieren von der Pflege und Interaktion. Auch für ältere Menschen sind sie wertvolle Begleiter, da sie Nähe und Fürsorge auf niederschwellige Weise ermöglichen.
- Dürfen Kinder mit Tieren aufwachsen, stärkt das die Bildung eines positiven Charakters und die Sozialkompetenz.

Tierschutz – Naturschutz – Bewusstsein
Entdecke das Projekt Lebenshof Naturreich e.V.
11. Der Lebenshof Naturreich
Heimat für Tiere und gelebte Verbundenheit.
Der Lebenshof Naturreich existiert seit vielen Jahren und ist im Sommer 2025 in einen gemeinnützigen Verein übergegangen. Der Verein Lebenshof Naturreich e. V. steht für Tierschutz, Naturschutz und Bewusstsein. Mit diesem Projekt möchten wir die Welt ein Stückchen besser machen. Wir möchten eine Heimat für noch mehr Tiere schaffen, in der sie in Liebe, Geborgenheit und Frieden, ihrer Art gerecht leben können. Tiere sind fühlende Wesen und ein jedes Tierlein in Bedrängnis hat ein Recht auf Schutz, wie es schon Franz von Assisi sagte.
Wir möchten Menschen aufrufen, aktiv zu werden, damit noch viele Lebenshöfe entstehen. Und wir möchten Tierhalter inspirieren, ihre eigene Tierhaltung natürlicher zu gestalten, indem sie auf giftige Produkte verzichten, wo es möglich ist, und sie durch natürliche Produkte ersetzen. Dafür empfehlen wir den Workshop Happy Animals für Tierhalter oder Lebenshofbetreiber. Hier lernst du einfach und leicht, wie du deine Tiere unterstützen kannst, damit sie natürlich leben können. Du bekommst Ideen an die Hand, wie du ihren Organismus aufbaust, statt ihn mit synthetischen Stoffen zu belasten. Überdies fördert das natürliche Leben mit deinem Tier auch die Verbindung zu deinem Tier und hilft dir, die Spiegelungen deines Tieres für dich und deine persönliche Entwicklung zu nutzen.
Wir stehen für Naturschutz und möchten die Menschen aufwecken zu Respekt vor unserem Naturreich und vor den Lebensräumen so vieler frei lebender Tiere, die immer wieder in Bedrängnis kommen. Wir möchten Räume schaffen, Schutzzonen, Biotope, und diese Idee in den Menschen erwecken, damit sie zu Hause in ihren Gärten im Kleinen damit beginnen, auch dort Biotope zu erschaffen. Dadurch wird das Bewusstsein der Menschen angehoben, sie erwachen zu mehr Bewusstheit und bekommen eine bessere Wahrnehmung für sich selbst. Für Mutter Erde, Pflanzen und Tiere.
In den Tiergeschichten vom Lebenshof kannst du Beispiele aus dem Alltag finden, wie kleine Schritte große Wirkung haben können. Ganzheitliches Tierwohl liegt mir sehr am Herzen. Ich wünsche mir eine Welt mit gesünderen, glücklichen Tieren, die geachtet, geliebt und in ihrem Wesen wahrgenommen werden. Gerne unterstütze ich Lebenshofbetreiber und Tierhalter mit der telepathischen Tierkommunikation, damit die Verständigung, das Verständnis und die Verbindung zum Tier innig und fein werden können.
Lies gerne mehr darüber, wie sich ein Lebenshof von Tierheimen unterscheidet, warum Lebenshöfe so wichtig für Menschen sind, oder unterstütze finanziell oder tatkräftig unser Projekt.

12. Die eigene Natur entdecken: authentisch und selbstbestimmt
Die Natur hilft dir dabei, deine eigene Natur zu entdecken. Sie bringt dich in einen Zustand, in dem du wieder ganz bei dir ankommen und dich selbst fühlen kannst. Kennst du das, dass dich jemand fragt: „Wie geht es dir?“ und du kannst gar nicht ehrlich antworten, weil du es nicht weißt? Du bist so gefordert, im Alltag alle deine Aufgaben zu erfüllen, dass du keine Möglichkeit hast, dich selbst wirklich wahrzunehmen. In solchen Momenten sind wir manchmal nicht ganz wir selbst. Wir setzen eine freundliche Maske auf, übergehen das eigene Bauchgefühl und trennen uns teilweise von unserem wahrhaftigen Selbst.
Manchmal braucht es etwas Mut, für dich selbst einzustehen. Innezuhalten, ehrlich zu sein und echt. Doch du bist es wert, dich in deiner Einzigartigkeit zu erkennen und zu zeigen. Auch, wenn das für andere Menschen vielleicht manchmal eigenartig erscheint. In dem Wort „eigenartig“ liegt deine ganz individuelle und eigene Art, das, was du bist und was dich ausmacht. Durch die Verbindung zur Natur und ein natürliches Leben gelingt es dir, bei dir selbst bleiben zu können. Wenn von außen so viel Ablenkung daherkommt, so viel Beeinflussung über die Medien, dann wirst du dir trotzdem treu bleiben. Die Verbindung zum Naturreich im Außen hilft dir also, auch zur inneren Verbindung zu deiner eigenen Natur.
Rückzug in der Natur ins eigene Innere ist also sehr wertvoll. Bist du ruhig geworden, atmest tiefer und hast deine Wahrnehmung gewissermaßen wie von selbst geschult für die Dinge, die dir in der Natur begegnen, dann wirst du auch dich selbst mehr und mehr wahrnehmen können.
Damit du deinen Wert und deine Einzigartigkeit kennst, ist es hilfreich, deine Werte zu kennen. Dafür kannst du in ein paar Minuten einen Werte-Onlinetest machen. Bist du dir erst mal deiner Werte bewusst, kennst du auch deine Prinzipien und es ist leicht, dich daran zu orientieren. Du verlierst dich dann nicht so schnell in der Flut der Informationen, die im Alltag auf dich einprasselt. Hier findest du meinen Werte-Artikel.
Stattdessen weißt du, wofür du stehst, und achtest dich in deiner wundervollen Einzigartigkeit. Natürlich leben ermöglicht dir, klar zu sein und zu bleiben. Denn in der Natur kannst du alles leichter loslassen, was gar nicht zu dir gehört. In der Stille des Waldes gewinnst du eine andere Perspektive. Vielleicht gelingt es dir sogar, deine Themen aus der Vogelperspektive zu betrachten und dann mit Abstand und Leichtigkeit Entscheidungen zu treffen. Manchmal befreit es so sehr, wenn man sich gegen etwas entscheidet, weil es einfach gar nicht zu einem passt.
Deine Authentizität nimmt zu, wenn du dir und deinen Prinzipien treu bleibst. Du verbiegst dich dann nicht mehr, um anderen zu gefallen, und lässt dich nicht von anderen verbiegen. Für mich bedeutet selbstbestimmt leben auch, dass ich die Verantwortung für meine Gesundheit nicht an der Garderobe einer Arztpraxis abgebe, sondern in meine eigene Hand nehme. Das bedeutet, dass ich mir sehr bewusst überlege, was ich in meine Blutbahn lasse, was ich einnehmen möchte und wo ich Selbstdisziplin und Kontinuität einsetzen darf, um meine Resilienz aufzubauen.

13. Naturmentoring – den eigenen Weg finden
Was hat es eigentlich mit dem Naturmentoring auf sich und wie kann es helfen, den eigenen Weg zu finden? Mein Naturmentoring ist intuitiv und ohne starre Methoden. Meine Herangehensweise der Naturreichverbundenen Energetik öffnet ein weites Feld und hilft dir zur authentischen Selbstverbindung. Ich wirke mit meiner Intuition und mit dem Gewahrsein im Augenblick. Natürlich kann jeder Coach dem Menschen weiterhelfen, zumindest ein gewisses Stück. Doch das Naturmentoring bietet mehrere Vorteile: Durch die Atmosphäre in der Natur entsteht ein heilendes Feld, in dem viel mehr möglich ist und in dem man schnell bei sich selbst ankommen kann, ohne dass es irgendwie in einer Form anstrengend wäre.
Meine Gabe liegt darin, Menschen mit der Natur, den Tieren und ihrer eigenen Natur zu verbinden. Und das mit einer Leichtigkeit und Präsenz, die Freude macht. Man könnte sich fragen: Aber Persönlichkeitsentwicklung funktioniert doch auch ohne Natur? Mit Sicherheit und vielleicht ist das Naturmentoring auch nicht für jeden der richtige Weg. Doch ich bin davon überzeugt, dass es nirgends solch eine Kraft gibt und so eine Atmosphäre künstlich erschaffen werden kann, wie sie in der Natur auf natürliche Weise möglich ist. Schon gar nicht in geschlossenen Räumen.
Es wirken dort die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde, die alleine schon ein zauberhaftes Fluidum entfalten. Und wir haben das Pflanzen- und Steinreich mit großen heilenden Kräften. Wenn wir von der Natur als solche sprechen, ist damit das gesamte Naturreich gemeint. Mutter Erde und auch der Kosmos. Die Tierwelt, die Elemente, das Erdreich, die tiefen kristallinen Schichten in Mutter Erde. Alles zusammen bildet eine Einheit.
Stell dir nur einmal vor, es gäbe keinen Gesang der Vögel oder kein Summen der Bienen. All diese Tiergeräusche schaffen auch schon einen gewissen Zauber und verstreuen Frequenzen und Klänge, die heilsam sind für unser Nervensystem. Persönlichkeitsentwicklung oder Selbstfindung ist also im Reich der Natur so viel leichter möglich, als in geführten Gesprächen, Techniken, Schubladendenken und steriler Atmosphäre. Warum ist das so? Weil der Körper sofort auf Natur reagiert. Weil unsere Atmung tiefer wird, unsere Erdung sich stabilisiert, weil das Naturreich neutralisiert. Es hilft uns, belastende Dinge loszulassen, und es gibt uns vor allem Kraft. Und zwar eine Kraft, die uns nicht an Menschen bindet. Sondern eine freie Kraft, die uns zur Verfügung steht und die wir nutzen dürfen.
Das Thema Resilienz ist schon oft ausgebreitet worden und ist in dieser Zeit wichtiger denn je. Denn noch nie gab es so viele Burn-out-Erkrankte und Menschen mit Depressionen. Die Technik, der E-Smog, die Hektik und Überforderung im Alltag, unnatürliche Lebensräume. All das sind Faktoren, die den Menschen schwächen, im Körper, im Geist und in der Seele. Konzentrationsprobleme, Müdigkeit – all das kennen wir. Deshalb brauchen wir eine stabile Resilienz, damit wir uns immer wieder regenerieren können, wenn der Alltag zu fordernd oder belastend ist. Oder wenn etwa Schicksalsschläge über uns hereinbrechen.
Wenn dann keine Basis da ist, kein Puffer, kein Reservoir an Kräften, dann wird es schwierig und es kann zu einem Zusammenbruch führen. Wenn du dich täglich in der Natur bewegst und dort aufhältst, stärkt sich fast automatisch deine Resilienz. Mit einer stabilen Resilienz hast du ein stabileres Nerven- und Herzkreislaufsystem. Damit fällt es dir leichter, dich im Leben zu orientieren. Nämlich dahingehend, dass du weißt, was du möchtest, aber auch, was du nicht möchtest. Dann ist es nicht so einfach, dich von außen zu manipulieren, weil du in deinen Werten stabil stehst.

14. Natürlich leben trotz Schmerzen: Wege zu Freude und Selbstwert
Wie kann ein natürliches Leben Menschen mit Schmerzen unterstützen? Wie kann die Natur Schmerzpatienten helfen, sich in unserer Gesellschaft trotzdem wertvoll zu fühlen? Wenn wir mehr und mehr abhängig sind, von chemischen Substanzen, sind wir oft weit entfernt von unserer Anbindung an unsere Intuition. Denn wir reagieren auf Medikamente oft mit Müdigkeit, Benommenheit, oder wir bekommen gar Nebenwirkungen zu spüren und Belastungen auf Organen. Das schwächt uns insgesamt wieder und hilft uns nicht gerade dabei, unseren Selbstwert zu spüren und freudig und fröhlich in Leichtigkeit durch das Leben zu gehen.
Ich habe das viele Jahre erlebt und weiß, was es heißt, freudlos zu sein. Ich weiß aber auch, wie es ist, trotz Schmerzen glücklich leben zu können. Auch, wenn nicht jeder Tag eitel Sonnenschein ist. Wenn es immer wieder Zusammenbrüche oder Rückschritte gibt. Seit einem Unfall im Alter von 26 Jahren, gehören Schmerzen leider zu meinem Leben. 25 Jahre lang habe ich den Ärzten geglaubt, die mir sagten, es gäbe für mich nur die Möglichkeit, mit Schmerzmitteln zu leben. Das bedeutete für mich ständige Abhängigkeit von diesen Medikamenten, gedämpfte Wahrnehmung und Belastung meiner Organe. Ich wollte das nicht mehr und war so glücklich, als ich 2017 die Welt der ätherischen Öle für mich wiederentdeckte.
Mein Leben richtete ich schon seit meiner Jugend sehr natürlich aus. Ich achtete immer sehr genau darauf, welche Stoffe ich in meinen Körper ließ. Ich wollte keine Produkte verwenden, für die Tiere auf irgendeine Weise leiden mussten. So lebte ich schon geraume Zeit damit, immer wieder Selbstversuche zu machen, um aus diesem Teufelskreis ausbrechen zu können. Und mithilfe der Pflanzenkraft gelang mir das dann auch.
Auch wenn immer wieder Selbstzweifel aufkommen und du dich selbst infrage stellst, kann die Natur dir helfen. Aus der Natur schöpfst du die Kraft, wieder aufzustehen und dich geradezurichten. Du weißt dann wieder: Ich bin in Ordnung, so wie ich bin. Ich bin geliebt, geborgen in der Natur. Die Natur, Tiere und Pflanzen werten nicht. Auch die Elemente und Kristalle werten dich nicht. Verstehst du? In der Natur bist du einfach aufgenommen, so wie du bist. Mit all deinen Belastungen, an Körper, Geist und Seele.
Du darfst dich wie in einer Hängematte wiegen und dich fallen lassen, ohne dass du sofort bewertet wirst. Du kannst dich regenerieren, Heilung erfahren in kleinen oder größeren Schritten. Und du kannst das so lange wiederholen, bis es sich in dir verfestigt. Bis es für dich vollkommen normal wird, die Natur als Krafttankstelle zu nutzen und dich immer wieder daran zu stärken und zu laben.
Ich bin keine Mentorin, die behauptet, dass sie andere heilen kann, denn ich glaube, dass man nicht für andere Menschen Heilung vollziehen kann. Ich glaube, dass jeder selbst tun darf, in seinem Tempo, in seiner Qualität und seinen Überzeugungen. Als Mentorin kann ich dir lediglich die Hand reichen, dir zuhören, für dich da sein, hineinspüren. Als geistige Heilerin kann ich telepathisch mit deiner Seele in Kontakt treten und dir helfen, Dinge aufzulösen, die dich ausbremsen möchten. Und ich teile gerne meine innere Schatzkiste mit dir.
Es braucht manchmal viele Ansätze, um völlig zu heilen. Du kannst darüber auch in meinem Artikel über Heilung nachlesen. Es ist oft nicht mit einem einzigen Schritt getan. Doch ich weiß und erlebe das jeden Tag: Egal, wie groß der Schmerz am Körper ist. Wenn ich in der Natur bin, geht es mir besser. Bewegung in der Natur, Waldbaden, innehalten, lauschen, beobachten – einfach daSEIN hilft mir, ganz zu sein. Auch, wenn ich am Körper nicht ganz bin und es vielleicht in diesem Leben auch gar nicht mehr sein kann.
So kann ich doch an der Seele ganz sein und einen geklärten, wachen Geist haben. Und ich kann so viel tun, um mehr Entspannung am Körper zu erfahren. Wenn wir Entspannung im Körper erfahren, können wir auch im Geist loslassen und sind wirklich eins mit unserer Seele. Denn fürchterliche, starke Schmerzen lassen das oft nicht zu. Und dennoch kann ich offen bleiben für Wunder. Und ich kann einen Perspektivenwechsel machen und den Schmerz auch als Lehrer annehmen, anstatt als Feind. Und wisse: Auch wenn du vielleicht nicht den Leistungsnormen und Erwartungen unserer Gesellschaft entsprichst, bist du dennoch vollwertig.

15. Aromapraktik – die Kraft der Natur nutzen
Es gibt im Leben immer wieder Zeiten, in denen wir wenig Möglichkeit haben für Naturaufenthalte. Oder Zeiten, in denen das Leben viele Herausforderungen bereithält, denen wir kaum standhalten können. Das sind genau die Momente, in denen du ätherische Öle einsetzen kannst. Denn sie sind pure Natur aus der Flasche, ihre Wirkkraft ist enorm und ihre Anwendung simpel und alltagstauglich. Aromapraktik kann dir als Werkzeug für Bewusstseinsarbeit und Selbstpflege dienen.
Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass ich nie von Selbstfürsorge spreche oder davon, für Tiere zu sorgen. Denn meine Erfahrung ist, dass es leicht passiert, dass wir mit unseren Sorgen uns und andere belasten. Dass wir so sorgenvoll und ängstlich sind und damit die Heilung unserer Tiere ausbremsen. Manchmal projizieren wir unsere Gedankenbilder auf andere Menschen oder Tiere. Ich bin kein Freund von VorSORGEuntersuchungen, weil ich glaube, dass diese Sorgen schüren und nähren. Natürlich muss das jeder selbst für sich entscheiden, und auch ich habe schon eine Vorsorgeuntersuchung gemacht.
Aber wir dürfen auf unsere Wortwahl achten, denn in der Sorge liegt nicht das Positive, in der Sorge liegt die Angst. Und wo die Angst ist, kann keine Entspannung sein, und wo die Angst ist, wird die Freude immer in die Ecke gedrängt und bleibt die Unsicherheit. Also lasst uns umdenken, auch unsere Wortwahl überlegen, und statt SelbstfürSORGE wähle ich gerne den Begriff SelbstPFLEGE und TierPFLEGE. Denn ich finde, darin liegen sehr viel Leichtigkeit, Freude und Positivität.
Die Aromapraktik ermöglicht dir Persönlichkeitsentwicklung mit mehr Leichtigkeit. Egal ob deine Themen derzeit körperlicher oder seelischer Art sind oder du mit deiner Konzentration nicht zufrieden bist: Ätherische Öle sind der Schlüssel, der in deine Schlösser passt. Sie helfen dir, deine Frequenz zu erhöhen, denn jedes ätherische Öl besitzt eine bestimmte Frequenz, so wie auch Krankheit eine bestimmte Frequenz hat. Du denkst vielleicht, das klingt jetzt sehr energetisch, aber alles ist Energie. Keine Energie geht verloren und Pflanzenenergie kann dich erheben über Krankheit, über Schmerz, über Wut oder die Energie von Angst. Darum kann ich dir nur empfehlen, ätherische Öle so oft wie möglich in deinen Alltag einzubeziehen. Wenn du nicht weißt, wie das geht, berate ich dich gerne.
Sie sind praktisch, klein, in der Hosentasche gut aufgehoben. Du kannst sie immer greifen und überall und immer einsetzen, ohne deine Organe zu belasten. In der Persönlichkeitsentwicklung, und im Bewältigen von alten Glaubensmustern können ätherische Öle dir helfen, deine Themen in Freude zu lösen und ohne Dramen. Ich bin mittlerweile so begeistert von der Natur in der Flasche, dass ich ätherische Öle in ihrer besten Form sogar gerne weiterempfehle und ich Networkmarketing als faire Möglichkeit entdeckt habe. Aromapraktik verbindet die Kraft der Pflanzen mit unserer Intuition – ein kleiner Luxus, der Natur und Alltag verschmelzen lässt.

16. Schlusswort – Natürlich leben lohnt sich
Vergiss nicht: Natürlich leben ist einfach. Wenn du einen Schritt nach dem anderen gehst und dabei auf dein Bauchgefühl hörst, wirst du immer wissen, wohin dein Weg geht. Leichtigkeit und Humor sind dabei immer gute Wegbegleiter. Das Leben in Natürlichkeit ist ein Abenteuer, ein fließender Prozess. Mit Geduld, Achtsamkeit und Herz öffnet sich dein inneres Tor zu mehr Freiheit, Wohlbefinden und Lebenskraft.
Du allein entscheidest, wie viel Natur du in dein Leben lassen magst. Kleine Schritte reichen, um große Veränderungen zu bewirken. Du kannst gespannt sein auf die Erfahrungen, die du machen wirst, wenn Naturkraft dein ganzes System stärkt und deine Verbindung zu den Tieren immer inniger wird. Ich wünsche dir ganz viel Freude bei all deinen Naturerlebnissen.
Im Einklang mit Natur und Tieren sein, klingt nach einem hohen Anspruch. Glaub mir, ich bin zwar gelegentlich wirklich im Einklang mit dem Naturreich. Aber da gibt es auch unzählige Momente der Unbewusstheit, Hadern mit der eigenen Unfähigkeit oder Unzufriedenheit mit dem eigenen Selbst. Ich würde mal sagen, dass all das zum Menschsein dazugehört und nicht jeder Tag gleich gut sein kann. Wir unterliegen einfach Schwankungen und meistern unsere Herausforderungen im Leben nicht immer in absoluter Harmonie.
Doch das lässt uns doch auch lebendig sein. Wichtig ist nur, dass wir uns immer wieder aufrappeln, den nächsten Schritt zu tun, hin zu einem achtsamen Leben. Wenn du die Tiere beobachtest, erkennst du sofort, wie sie auf dich reagieren, und kannst dich schnell anders ausrichten und einen neuen Versuch starten. 😉 Wir können tausende Male umfallen und dennoch wieder aufstehen und uns wieder neu positiv ausrichten. Ich habe mir deshalb mal ein Steh-auf-Männchen gekauft, als Symbol dafür, dass ich weiß: Ich werde immer wieder aufstehen, egal wie oft ich im Leben zurückfalle. Und ich kann dabei in den Spiegel schauen, denn ich weiß, ich bin echt, ehrlich und pur. Nicht umsonst heißt mein Claim “Pures Leben eben” – denn ich liebe das pure Leben!
Wenn dich diese Gedanken berühren, begleite mich ein Stück auf dem Weg zur Natürlichkeit. Am Lebenshof Naturreich findest du Inspiration, Begegnung mit Tieren und Einklang mit der Natur. Du würdest gerne wissen, womit du am besten beginnst, in deinem Alltag etwas zu ändern, um dich ganz zu fühlen? Dann schau dir das Lebensfreude-Mentoring Ganz Sein an.
Wenn du einmal intensiv eintauchen willst in das Naturreich und hautnah erleben willst, was natürlich leben im Einklang mit der Natur und Tieren bedeutet, dann sieh dir unser Auszeit-Retreat an.

Quellen:
– Buch „Der Biophilia Effekt“ von Clemens G. Arvay
– Buch „Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben
– Schutzgemeinschaft Deutscher Wald http://www.sdw.de/cms/
– Waldwissen, Artikel http://www.waldwissen.net/
– Pflanzenforschung, wissenschaftlich http://www.pflanzenforschung.de/de/startseite/
– Japanische Gesellschaft für Forstmedizin http://forest-medicine.com/eindex.php
– Gesellschaft für Waldmedizin http://infom.org
– Japanische Studien http://infom.org/forestmedicinebase/

Pures Leben eben! Das ist meine Philosophie, nach der ich lebe. Die Natur ist meine Krafttankstelle und meine Heimat.
Seit über 30 Jahren lebe und arbeite ich mit Tieren in der Natur und folge einem bewussten, einfachen Lebensstil. Seit dem 22.5.2023 teile ich auf meinem Blog meine Erfahrungen, Erkenntnisse und Inspirationen, die dich ermutigen können, wieder näher zu dir selbst und zu deiner Natürlichkeit zu finden.
Ich bin überzeugt: Natürlichkeit und Einfachheit sind der Schlüssel zu mehr Wohlbefinden, Freude und Selbstbestimmung. Mehr über mich erfährst du hier.








WOW! Was für ein inspirierender lebendiger Artikel und was für eine Vielfalt an Möglichkeiten hier aufgezeigt wird, natürlich zu leben, zu heilen, zu lieben …
Ganz besonders gefallen mir die persönlichen Bilder, die berührende Einblicke in das Leben und Wirken der Autorin vermitteln und meinen Wunsch wecken, auch wieder mit einem Tier zu leben …
Ganz toll finde ich es, dass nicht nur auf eigene Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit verwiesen wird, sondern dass auch Literaturquellen direkt unter dem Artikel ausgewiesen sind, die die zitierten Studien und Informationen belegen. BRAVO! Und vielen Dank für diese großartige und lebenswichtige Arbeit, die wir alle so gut gebrauchen können.
Danke Monika fürs Lesen des doch sehr langen Blogartikels rund um das natürliche Leben. Ja, die Natur ist einfach vielseitig und ist so schützenswert.
Alles Liebe Marianne