12-von-12 Rückblick auf stark herausfordernden Tag im Dezember

12.Dez 2023 | Rückblick

Heute ist der 12.te Dezember, Zeit für einen Rückblick auf den heutigen Tag! Meine To Do Liste ist noch immer so voll und ich hoffe nur, dass ich noch einiges davon abarbeiten kann. Nur noch 9 Tage bis zur Wintersonnwende, der Eintrittspforte zur lichtvollen Zeit. Meine Güte, das Jahr ist bald zu Ende.
Diese und andere Gedanken jagen mir durch meinen Kopf. Hab ich überhaupt Zeit für den 12-von-12 Artikel?

Caro von „Draußen nur Kännchen“
hat dieses Blogformat initiiert.
Marianne zeigt Peace, sie liegt auf der Couch neben dem Pelletofen und ruht sich nach der Arbeit aus. Hier schreibt sie heute ihren Rückblick
Rückblick auf den Tag diesmal von der Couch aus.

JA! Ich hau mich jetzt vor den Ofen und schreibe gemütlich im Liegen. Es ist jetzt kurz vor fünf, bereits dunkel und ich komme gerade völlig platt vom Stall herein. Um 16.10 Uhr war hier heute Sonnenuntergang und vor lauter Arbeit, hab ich mein Agnihotra-Feuer nicht geschafft. Schade, aber es war heute wieder so viel zu tun draußen – Wahnsinn manchmal. Da würde ich mir schon wünschen, ich hätte noch eine Kraft, die mir mit der vielen Arbeit ein wenig hilft.

EIn von den Dachlawinen zerbrochenes Hühnergehege neben dem Wohnhaus.
Hühnergehege 3×5 Meter leider den Dachlawinen zum Opfer gefallen.

Die Schnee-Romantik ist ja leider vorbei, derzeit regnet es hier und gestern sind noch die letzten Dachlawinen von den Stall- und Hausdächern gerutscht. Dabei ging leider einiges kaputt. Der Auslauf für die Küken, die neuen Balkonkästen mit den Kräutern für die Bienen, und jede Menge Stauden im Bauerngarten. Beim Rückblick wird klar: 60 cm Schnee, das ist eine Menge Wasser und das Ergebnis war mir leider schon bei der ersten Flocke klar, die gefallen ist.

Das ist auch eine Art Rückblick auf die Schneezeit: Schneeberge von den Dachlawinen liegen im Paddockbereich und dem Innenhof
Jede Menge Schnee liegt noch am Hof verteilt.

Immer nach solchen eigentlich herrlichen Schneefällen kommt schon bald das Tauwetter und wir haben dann wochenlang Matsch-Parade am Hof und zwar überall. Ehrlich, das nervt mich jedes Jahr aufs Neue, denn man hat einfach viiiiiiieeeeel mehr Arbeit durch solche Witterung, als normal. Und meine weißen Schäferhunde, die ja wie meine Schatten an meiner Seite kleben, sind bis zum Abend alles andere, als weiß. Dementsprechend sieht dann auch das Erdgeschoss aus, denn diese schnuckligen Kerlchen haben auch noch so lange Haare und brauchen eine gefühlte Ewigkeit, um zu trocknen. Die Futterkammer hängt voller Pferdedecken, die dort trocknen sollen, damit ich wieder Wechseldecken für die Pferde habe. Also du siehst schon, alles zieht einen langen Rattenschwanz hinter sich her.

Pferde, Schafe und Hunde sind auf der Waldkoppel des Hofes. Der Rückblick macht klar, dass sie einige Zeit keine Möglichkeit zu grasen hatten, wegen dem Schnee und sich jetzt riesig darüber freuen.
Beim Rückblick wird klar, die Pferde hatten jetzt einige Zeit wegen dem Schnee nicht grasen können

Die Pferde freuen sich sehr darüber, dass der Schnee nun endlich abgetaut ist, denn jetzt können sie endlich wieder Gras finden. Kurzerhand entschlossen sie sich heute, den Koppelzaun an der Waldkoppel zu durch-trampeln, nachdem ich ja die Weiden aufgrund dieser Nässe gesperrt habe. Tja, Pony Pedi und der liebe Anton sind da immer gnadenlos. Wenn sie da rein wollen, dann kommen sie da auch rein.

Gestern war es die Hauskoppel, an der sie den Zaun kaputt gemacht haben und heute die Waldkoppel. So durfte ich in der Früh erst mal Zäune richten. Der Schneeschieber hatte auch diverse Litzen entlang der Straße zerrissen, weil die Schneemassen in die Koppeln reindrückten, auch diese musste ich ersetzen.

Über den Pferderücken fotografiert sieht man, wie nah die Tiere an der Abbaugrube sind.
Hier siehst du, wie nah die Abbaugrube an den Koppeln liegt, vom Pferderücken fotografiert.

Als der LKW-Fahrer der Abbaugrube am Hof mich an der Straße sah, hielt er an, um mir folgendes mitzuteilen: „Wir arbeiten die letzte Woche in diesem Jahr, dann gehen wir in den Weihnachtsurlaub!“ Yeah – was für eine Freude! Das bedeutet nämlich endlich mal ein paar Wochen unsere geliebte Ruhe am Hof zurück. Und ich werde nicht um 5.30 vom Flutlicht und dem Bagger -Gedöns geweckt. Das werden wir alle sehr genießen. Was für ein Jahr!

Der Eingangsbereich des Wohnhauses zeigt  Schuhablagen und eine gelbe Bank, dort wo zuvor eine alte Kommode stand

Heute früh hat mich der Rappel gepackt. Schon seit einiger Zeit nervt mich diese alte Holzkommode im Eingangsbereich. Ich werfe ja eigentlich keine Holzmöbel weg, sondern restauriere sie immer, denn ich mag es nicht, wenn alles so schnell entsorgt wird und neue Möbel gekauft werden. Was seinen Zweck noch erfüllt, darf bleiben. Aber ich kann das Ding da einfach nicht mehr sehen. Also räum ich sie kurzentschlossen aus und stelle fest: Oh je, da war ja ganz schön viel drin. Jetzt brauch ich da zwar eine andere Lösung, aber erst mal steht da jetzt eine Bank.

Ein alter roter Holztisch wird abgeschliffen. Ein vorher-nachher-Bild. Der Tisch ist danach weiß lasiert, steht im Wohnzimmer mit Adventskranz drauf
Wieder ein Auffrisch-Objekt.

Bei der Kälte streuen wir viel mehr ein bei den Meerschweinchen und Kaninchen. Heute hab ich 4 Schubkarren aus den beiden Häusern geholt und davor musste ich erst mal den Weg von Schneebergen befreien, um durchzukommen. Aber als ich fertig bin, freue ich mich darüber, wie die kleinen Kerlchen den frischen Stall genießen.

Durch die Scheibe fotografiert die Meerschweinchen und Kaninchen unter dem Rotlicht im Stall
Reges Treiben bei den Meerschweinchen und Kaninchen.

Bei den Pferden sind die Ställe auch fertig, alle haben ihr Müsli bekommen und jetzt ruht Anton sich erst mal aus. Es hat immer wieder geregnet, deshalb das strubbelige Fell. Offenstallhaltung bei dieser Witterung ist echt zum Abgewöhnen. Jetzt noch der Hühnerstall und dann hole ich die Wachteln rein, sie sind für ein paar Stunden im Gewächshaus fürs Sandbad.

Haflinger Anton ruht sich aus unter der Kiefer am Stall
Anton im Matsch, aber unter seiner Lieblingskiefer.

Von meinem ältesten Sohn hab ich diesen Socken-Adventskalender bekommen und freue mich jeden Morgen, wenn ich ihn öffnen darf! Heute kam die zweite Weihnachstmannsocke heraus.

Ein Socken-Adventskalender und die 12 Socken hängen am Regal
Adventskalender Weihnachtssocken

Ich widme mich noch den riesigen Wäschebergen und wir essen kurz was, dann düsen die Jungs schon wieder weiter zum Roten Kreuz. Und ich möchte heute noch schreiben an meinem Jahresrückblog, aber am Feuer wird man so schnell müde…..

Der Pelletofen im Flur des Erdgeschosses
Im Flur steht der Pelletofen und jeder, der von draußen reinkommt, setzt sich erst mal zum meditativen Feuerschauen und Aufwärmen auf die kleine Couch davor.

Wenn du das ganze Jahr über einen Einblick ins Hofleben haben möchtest dann

Schietwettertage gibt es immer wieder und dann ist die Versorgung der Tiere am Lebenshof echt anstrengend. Aber das gehört eben auch dazu, Hauptsache alle sind gut versorgt und jeder hat am Abend eine kuschlige, saubere Liegefläche und gutes Futter.

Marianne mit Winterjacke und Hut neben dem Stall
Was für ein Tag 😉

Hallo, ich bin Marianne

als intuitive, hochsensible Impulsgeberin liegt mein Fokus darauf Menschen mit der Natur und ihrem höchsten Selbst zu verbinden.

 

 

„Im Einfachen das Wunderbare erkennen“

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