12-von-12 im September 2023

26.Sep 2023 | Rückblick

Dieser 12. September begann wieder mit dem Lärm der Baugrube, direkt vor meinem Schlafzimmer. Jeden Morgen um 5.45 Uhr beginnen sie dort. Sie werfen die Scheinwerfer an und schon geht das Gedöns los. Sie durchgraben den gesamten Hügel, es ist laut und der Anblick ist grauenhaft. Die Pferde und Schafe erschrecken jeden Morgen daran, ich höre es immer wie sie erschrocken aus dem Stall rennen. So traurig – war es doch noch vor kurzem unser geliebter Wald. Die Pferde schliefen sonst immer draußen auf der Waldweide und wir wurden morgens von Vogelgezwitscher geweckt.

Der Blick auf die Baugrube aus meinem Schlafzimmer.
Meine erste Tätigkeit war heute früh um 6.30 Uhr alle Kleintiere aus den Ställen lassen und danach direkt die Schafhufe schneiden. Das war mega dringend, nachdem ich die letzten Wochen einige neue Projekte vorbereitet habe, fehlte mir wirklich die Zeit. Matthias half mir, denn der Bock wiegt gute 120 kg, den schaffe ich nicht mehr umzuwerfen alleine. Wir setzen sie auf den Po, angelehnt an uns und dann schneide ich die Klauen. Das muss regelmäßig so ca. alle 2 Monate gemacht werden.
Unser Frodo, ein junger, kräftiger Merinobock.

Wir schneiden die Hufe der Schafe immer in dem Stalltrakt, in dem auch die Wachteln untergebracht sind. Damit sie also nicht in Stress geraten habe ich sie heute schon gleich um 7 Uhr herausgebracht in die große Voliere der Meerschweinchen. Dort verbringen sie für gewöhnlich den Vormittag mit Sandbaden, Sonnenbaden, Ruhen und Gras und Steinchen picken. Irgendwie hab ich in der Hektik den Ausgang zum Obstgarten nicht gut genug verschlossen. Die Wachteln waren alle ausgebüxt. Da hatte ich eine Weile zu tun, sie alle auf dem Hof verteilt wiederzufinden. Vor allem Sukkary war eine Dreiviertelstunde unauffindbar. War ich froh, als ich sie im Schuppen entdeckt hatte.

eine Wachtel liegt in ihrem Gehege
Sukkary, meine Lieblingswachtel wieder sicher zurück.

Jetzt musste ich erst mal Futter holen fahren. Es ist tatsächlich immer eine zeitraubende Angelegenheit, dafür zu sorgen, dass immer genug Futter für alle 49 Tiere da ist. Frischware hole ich wöchentlich und um wirklich gutes Futter zu haben, habe ich verschiedene Lieferanten. Für 7 Tierarten kommt da echt was zusammen. Ich bin immer bedacht auf natürliches Futter ohne synthetische Zusätze und künstliche Vitamine – das braucht manchmal Recherche.

Wöchentliches Futter holen.

Die Küken sind so sehr gewachsen in den letzten Wochen. Die Glucken wechseln sich mit der Betreuung ab, machen das alles wunderbar. Sie lehren sie gerade jeden Tag eine neue Einheit. Sie bringen ihnen alles bei, um dann zurechtzukommen, wenn sie sich in wenigen Wochen wieder zurückziehen zur Hühnerschar. Dann sind die Kleinen auf sich alleine gestellt, das gibt meistens einige Tage Gejammer, aber sie sind zu dritt und sie schaffen das.

drei Küken mit der Glucke auf dem Gartentisch
Die Küken suchen Wärme.

Dann hieß es wie immer Stall machen und alle Tiere füttern. Gras holen für die Meerschweinchen, damit sie möglichst große Vielfalt an Gräsern und Kräutern bekommen. Denn nur so können sie stabil sein. Noch schnell den Küken zwei Eier kochen, sie bekommen das die ersten Wochen immer. Dabei habe ich es schon drei Mal geschafft, die Eier in der Küche explodieren zu lassen. Einmal musste ich sogar weißeln danach. Ich versuche immer alles gleichzeitig zu machen und da passieren dann eben schon mal Pannen. Jetzt noch schnell Müsli für die Pferde und Schafe und dann wieder ab ins Büro.

Freiheit für Mensch und Tier.

Ich muss mich zwischendurch daran erinnern, warum ich das alles tue. Mir meine Vision und meine Mission wieder bewusst machen. So gelingt es mir umzudrehen und wieder mit neuer Kraft und Freude ans Werk zu gehen.

Eine kleine Pause im Grünen.

Zwischendurch musste ich einfach mal raus, ich bin es so gar nicht gewohnt, so viel Zeit im Haus zu verbringen. Ich gönnte mir ein kleines Powernapping in meiner Lieblings-Hängeschaukel.

Ich ersticke bald in Papier und To Do Listen – so ein Chaos.

Viele, viele Stunden verbrachte ich im Büro, um mir über meine Angebote für die kommende Zeit klar zu werden. Ich habe es nicht mal geschafft, den Veröffentlichen-Button für diesen Artikel zu drücken. Es fehlten noch Fotos und so schlummerte er nun doch noch lange in meinen Entwürfen. Und weil ich einfach alles immer aufschreibe, erstickte ich fast in Papier. So langsam wurde es Zeit, mich einmal mit meinem Newsletter zu beschäftigen. Keine Ahnung, wie den E-Mail-Versand automatisiert. Zum Glück fand ich in The Content Society ein gutes Anleitungsvideo und ging so Schritt für Schritt alles durch. Und es hat geklappt! So wird also zum 1. Oktober meine erste „Luftpost“ auf die Reise gehen.

Dann war da ja noch die Idee, drei wirklich schöne und sinnbringende Freebies zu erstellen für alle Menschen, die sich für Natur, Tiere, ihre eigene Natur und ein Leben in Natürlichkeit und im Einklang mit der Natur interessieren. Was bis jetzt steht, ist das Deckblatt von allen Dreien. Aber ich bin dran, ich würde sagen: coming soon…..

Ich hatte mich für einen Pagebuilder entschieden und nun saß ich da und hatte keine Ahnung, wie ich das jetzt angehen soll. Also hab ich die You-Tube Plattform genutzt und mir unzählige Erklärvideos angeschaut zu Webseiten-Erstellung mit Divi und vieles mehr.

Oh weh, eine echte Herausforderung für mich, mir brennen bald die Sicherungen durch, so viel Neues und immer Bildschirmzeit.

Blogthema der nächsten Woche ist ein Listicle und ich hatte auch sofort eine Idee! Nachdem letzte Woche hier bei uns der dritte Massentierhaltungs-Schweinstall verbrannt ist, mit all den armen Geschöpfen darin, schrie mich das Thema förmlich an. Es werden 100 Gründe sein, warum du jetzt deine Ernährung auf vegan umstellen solltest.

Mutterschwein mit ihren Ferkeln schlafen gemeinsam im Stall
So könnte das auch aussehen, Glück und Geborgenheit, sicher und gut versorgt.

Hallo, ich bin Marianne

als intuitive, hochsensible Impulsgeberin liegt mein Fokus darauf Menschen mit der Natur und ihrem höchsten Selbst zu verbinden.

 

 

„Im Einfachen das Wunderbare erkennen“

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

This website uses cookies. By continuing to use this site, you accept our use of cookies.