13 Tipps, wie du eine gute Verbindung zu deinem Tier aufbaust

16. Feb. 2024 | Tieraromatologie+Tierhaltung

Lebst du mit Tieren zusammen und fragst dich manchmal, wie du zu einer besseren Verbindung mit deinem Hund, deinem Pferd, der Katze oder anderen Tieren findest?
Hast du ein Pflegepferd oder einen Hund, den du zeitweise betreust und findest noch nicht so den richtigen Zugang zu ihm?
Manchmal gestaltet sich das nicht so einfach, weil du vielleicht ein Tier aus dem Tierschutz aufgenommen hast und es so viele Themen mitbringt.
Je besser die Verbindung zu deinem Tierfreund ist, desto mehr Qualität gewinnt eure Beziehung und umso schöner ist eure gemeinsame Zeit. Eine starke Verbindung zwischen Mensch und Tier ist von unschätzbarem Wert für das Wohlbefinden von Mensch und Tier.

Hier sind meine 13 Tipps, die dir helfen können, eine tiefere Verbindung zu deinem Tierfreund aufzubauen:

Quality-time verbindet dich mit deinem Tierfreund

Nimm dir bewusst Zeit für deinen Tierfreund und sei ganz da. Meistens laufen unsere Tiere ja in unserem Alltag so mit. Wir haben alle wenig Zeit und so sind wir oft unbewusst, weil wir mit vielen Dingen gleichzeitig beschäftigt sind. Versuche dir also kleine Zeitfenster zu schaffen, die quasi deine quality-time mit deinem Tier ist. In dieser Zeit bist du ganz bewusst und gegenwärtig.

Achte auf eine tiefe Atmung

Dein Tierfreund kann dich sozusagen lesen. Tiere können deine Schwingung aufnehmen und spüren sofort, ob du entspannt bist oder gestresst. Sie scannen dich, wie ein Scanner an der Kasse und checken dein System in Sekundenschnelle. Du kannst deinem Tier also absolut nichts vormachen. Aber du kannst einmal ausprobieren, wie es dir geht, wenn du auf eine bewusste und tiefe Atmung achtest. So kannst du schon mal einige Gedanken des Tages einfach wegatmen und gehen lassen. Mit jedem Atemzug kommst du mehr bei dir an.

Tiere lieben es, wenn du gut geerdet bist

Achte darauf, dass du gut geerdet bist. Das tust du ganz einfach, indem du dir vorstellst, dass aus deinen Fußsohlen oder von deinem Steiß aus tiefe Wurzeln in die Erde gehen. Über diese Wurzeln lässt du alles abfließen, was dich noch stresst und was vielleicht gar nicht zu dir gehört. Oft schnappen wir irgendwelche Energien auf, im Laufe des Tages.

Achte auf eine aufrechte, aber entspannte Körperhaltung

Pferde und Hunde achten sehr genau auf deine Körperhaltung. Eines unserer Pferde ist zum Beispiel so sensitiv, dass sie sogar reagiert, wenn ich die Schulter hochgezogen habe und angespannt bin. Wenn ich mit ihr vom Boden aus unterwegs bin, wird sie allein dadurch schon immer schneller. Lasse ich die Schultern entspannt hängen, atme und bin entspannt, atmet sie meist aus und entspannt sich auch. Probier es aus, die Hunde reagieren auch sehr darauf.

Übe dich in Geduld

Lass deinem Tier die Zeit, die es braucht. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn ein Tier einem nicht vertraut, obwohl man doch wirklich alles für den Tierfreund tut. Du solltest versuchen, das nicht persönlich zu nehmen. Die Tiere erleben genau wie wir viele Situationen in ihrem Leben. Das geht schon los mit den Erlebnissen im Mutterbauch, Geburtstrauma, erlebte Schreckmomente, schlechte Erfahrungen mit Menschen, Schreck durch Geräusche und vieles mehr. Oft weiß der Tierhalter gar nichts davon und kann nicht nachvollziehen, warum das Tier so oder so reagiert. Deshalb brauchst du sehr viel Geduld und Verständnis für deinen Tierfreund. Gib nicht auf, manches braucht einfach sehr, sehr lange.

Finde heraus, welche Beschäftigung dein Tier am meisten liebt

Bei Hunden gibt es welche, die absolut gerne Nasenarbeit machen und einen riesigen Spaß am Mantrailing haben. Es gibt Hunde, die Futterbeuteltraining und Apportierspiele lieben. Andere Hunde sind absolute Wasserratten und du machst sie glücklich, sie im Wasser zu beschäftigen. Andere lieben Agilityparcours oder Treibball-Training. Jeder Hund ist anders und wenn du herausfindest, was ihm liegt, dann wird er sich voll auf dich einlassen und ihr könnt viel Freude zusammen haben.

Auch bei Pferden ist es gut, herauszufinden, was sie gerne tun. Einige lieben die Zirzenischen Übungen, manche Spaziergänge durch Wald und Wiesen, viele Pferde lieben die Spiele am Boden, wie sie Pat Parelli lehrt, andere lieben es im Freestyle mit dir zu kommunizieren. Manche kuscheln einfach wahnsinnig gerne. Finde es heraus, was dein Tierfreund liebt, dann hast du einen Schlüssel gefunden ihn zu erreichen.

Beobachte dein Tier

Nimm dir Zeit, dein Tier zu beobachten, indem du dich einfach zu ihm setzt. Das kannst du prima draußen auf der Wiese tun. Versuche nicht mit den Augen das Tier zu fixieren, sondern schaue mit weichen Augen und nehme das gesamte Tierwesen wahr. Mit ein bisschen Übung gelingt es dir immer besser. Du nimmst dann wahr, wie es atmet oder du nimmst vielleicht körperliche Verspannungen wahr. Ich liebe es Tiere zu beobachten und könnte das stundenlang tun. Es ist so entspannend und verbindend.

Achte auf Signale für eine bessere Verbindung

So wie Hunde dich prima lesen können, so kannst auch du an der Körpersprache, den Gesten und Tönen deines Tieres vieles ablesen. Tiere sprechen zwar nicht in Worten, aber sie kommunizieren auf vielfältige Weise mit dir. Finde es heraus, du kannst das. Eine wundervolle Möglichkeit ist natürlich auch die telepathische Tierkommunikation.

Vertrauen

Beweise deinem Tier, dass du ein verlässlicher Partner bist. Hast du zum Beispiel ein ängstliches Tier, dann bringe es nicht in beängstigende Situationen. Hat dein Hund zum Beispiel Stress mit anderen Hunden, dann wechsle die Straßenseite, wenn ein Hund auf dich zukommt. Oder achte darauf, dass du beim Vorbeigehen am fremden Hund zwischen den beiden Hunden gehst. So kann sich dein Tier sicher fühlen.
Beim Pferd kannst du ihm Sicherheit vermitteln, indem du es in Panikmomenten nicht loslässt, sondern bei ihm bleibst und weiter tief atmest. Verwirre dein Tier nicht mit Kommandos, die du dann nicht einforderst und schon das nächste Kommando bringst. Sei konsequent, denn das gibt deinem Tier Sicherheit.

Gemeinsame Abenteuer

Macht schöne Dinge zusammen, wie kleine Ausflüge in die Natur, schöne Spaziergänge. Überquert Bäche oder geht gemeinsam schwimmen. Es gibt so viele schöne Dinge, die du mit deinem Tier machen kannst. Und gemeinsames Erleben verbindet. Manchmal kann auch ein Abschalttraining verbinden, indem du dich einfach mit deinem Tier irgendwo hinsetzt und einfach gar nichts tust außer atmen.

Ätherische Öle verbinden

Du kannst ganz gezielt reinste ätherische Öle einsetzen, um die Verbindung zwischen dir und deinem Tier auf ein anderes Niveau anzuheben. Gerne berate ich dich dazu am Telefon, dann buche dir ein kostenloses Erstgespräch. Bei Traumata ist zum Beispiel die römische Kamille und der Baldrian sehr hilfreich. Bei Stress kannst du mit Vanille, Zedernholz oder Lavendel Entspannung für euch Beide bewirken. Und es gibt auch hervorragende Ölemischungen, die ausgleichend wirken. Einer meiner Favoriten ist die Mischung Mut, denn sie verbindet Mensch und Tier auf magische Weise miteinander!

Liebevolle Pflege

Natürlich lieben die Tiere regelmäßige Pflege und Betreuung. Auch hier gilt herauszufinden, was dein Tier liebt. Manche mögen gar nicht gebürstet werden, andere lieben es geradezu. Dann nutze das für eure Verbindung und sei während des Bürstens präsent und lege dein Herz in deine Hände. Sie spüren es.

Körperanwendungen

Was dein Tier und dich sehr verbinden kann, sind Körperanwendungen! Du kannst wunderbar Vertrauen aufbauen mit der Tier-Energie-Balance. Hier kommen ätherische Öle für Emotionsbalance zum Einsatz und Chibalancing. Die Chakren werden aktiviert und es fließt wieder Energie im Körper. Das Ergebnis dieser Anwendung ist phänomenal. Du kannst die Tier-Energie-Balance in dem Workshop „Happy Animals“ erlernen.
Das Schöne ist, dass du als Gebender dieser Behandlung gemeinsam mit deinem Tier entspannst und ihr euch beide wohlfühlen könnt.

Eine starke Verbindung zu deinem Tierfreund aufzubauen erfordert Zeit, Geduld und Engagement. Die Belohnung aber ist unermesslich. Mit diesen Tipps kannst du den Grundstein für eine lebenslange Freundschaft legen. Ich wünsche dir ganz viel Geduld, Verständnis und die Liebe für deinen Tierfreund! Gib nicht auf, wenn es nicht gleich so läuft, wie du dir das vorgestellt hast. Jedes Tier hat ein anderes Wesen.
Schau, wir hatten schon 6 weiße Schäferhunde, die mit uns gelebt haben. Alles eine Rasse, doch sie waren so unterschiedlich, wie man unterschiedlicher nicht sein kann. Und wir haben endlos Geduld gebraucht für manches Wesen. Und es hat manchmal Jahre gedauert, bis wir wirklich eine tiefe, innige Herzensverbindung hatten, die auf tiefem Vertrauen basierte!

Aber es hat sich immer gelohnt und lass dich nicht von anderen Menschen verunsichern. Es gibt so viele Trainingsmethoden für Tiere. Aber Training und Verbindung sind zweierlei. Training ist eine Methode, es kann dir ein Stück weiterhelfen. Aber was dich wirklich mit deinem Tier verbindet ist wahre, aufrichtige Herzenskommunikation.

Hallo, ich bin Marianne

Als intuitive, hochsensible Impulsgeberin liegt mein Fokus darauf, Menschen mit der Natur und ihrem höchsten Selbst zu verbinden.

 

 

„Im Einfachen das Wunderbare erkennen“

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