Was ist Tier-Aromatologie?

5. Jun. 2023 | Business, Tieraromatologie

Das Wort Tier-Aromatologie ist ein Kompositum und setzt sich zusammen aus den Wörtern Tier und Aromatologie. Das Wort Tiere, im englischen animals und lateinisch animalis steht für beseelt.

Es gibt mittlerweile vielfältige Literatur, die bekräftigt, das Tiere eine Seele sind im Körper. Das heisst im Folgeschluss, das sie genau wie wir, Blockaden und Krankheiten haben können. Ausgelöst durch unaufgelöste Probleme und Emotionen, die in den Körper zurückgedrängt wurden. Sie sind genau, wie der Mensch fähig zu fühlen, empfinden Ängste, Schmerz aber auch Freude!

Aromatologie steht für die Lehre der Aromastoffe. Sie wird seit der Antike eingesetzt und bringt ein großes Potential mit sich. Früher waren diese Pflanzenessenzen nur der Elite vorbehalten. Wie schön, das sie nun für uns alle zugänglich sind!

Eine große orangefarbene Rose mit vielen Rosenknospen daneben
Für einen Liter naturreines Rosenöl benötigt man unglaubliche 5000 Kilo Blütenblätter. Ein einziger Tropfen Rosenöl verwandelt. Öffnet das Herz, erhebt das Gemüt, verwandelt das Antlitz, beflügelt die Sinne.

Inhalte dieses Blog-Artikels

  • Was ist Tier-Aromatologie?
  • Wirkungsweise von Pflanzenessenzen
  • Gegen jedes Zipperlein ist ein Kraut gewachsen
  • Lebensstiländerung auch in der Tierhaltung ist ein Beitrag zum Umweltschutz
  • Praktische Aromatologie im Alltag mit den Tieren

Die Tier-Aromatologie ist ein Teil der Phytotherapie. Sie ist ein Weg für Tierhalter, das Wohlbefinden ihrer Tiere auf natürliche Weise zu unterstützen. Ausserdem kann sie ergänzend zur Homöopathie oder Schulmedizin angewendet werden und ermöglicht Tierhaltern mehr Alternativen und Selbstbestimmtheit.

Die Aromatologie beinhaltet die Botanik und die Biochemie der ätherischen Öle. Ebenfalls die Verwendung, Pflanzeninhaltsstoffe und Wirkungsweise fetter Pflanzenöle und Hydrolate. Und das Wissen über über Indikationen und Kontraindikationen.

Wichtig ist nebst Zusammensetzung der Öle auch auf die Menge zu achten.

Die Dosis macht das Gift.

Paracelsus

Ätherische Öle erreichen binnen 22 Sekunden das Gehirn, nach 2 Minuten sind sie im Blut nachweisbar und nach 20 Minuten wirken sie auf jede Zelle im Körper. Ihre Verwendung geht von Raumbeduftung, über Einreibungen, Massagen, Körperpflege bis zu Einnahmen, so vielseitig sind sie.

Obendrein riechen die meisten Öle auch noch wunderbar und lösen über das limbische System sofort eine positive Wirkung aus. Sie berühren alle Wesen in Körper, Geist und Seele. Die Raumbeduftung in den Ställen von Tieren bewirkt Reinheit und eine entspannte Atmosphäre. Die Nasen von Tieren sind sehr viel feiner, als von uns Menschen. Nehmen wir als Beispiel den Hund. Er hat im Schnitt je nach Rasse 200 Millionen Riechzellen. Der Mensch im Vergleich dazu 5 Millionen. Das macht deutlich, das wir mit der Verwendung chemischer Parfums oder synthetischen Handcremes für unsere Streichelhände, eine Zumutung für unsere Hunde sind. Man darf nicht vergessen, das nebst Überforderung der Geruchszellen auch über die Haarfollikel alles in den Organismus des Tieres gelangt.

Wir gehen heute so selbstverständlich und leichtfertig mit dem Einsatz von giftigen Substanzen um. Wer kennt das nicht? Dein Hund hat Flöhe und dich packt die Hysterie.

Was machen die meisten Tierhalter fast automatisch? Sie greifen zum Spot-on, den es mittlerweile sogar schon in der Apotheke zu kaufen gibt. Es lohnt sich darüber zu recherchieren, was diese Stoffe im Blut deines Tieres anrichten oder in unseren Gewässern.

Dasselbe gilt beim Thema Zecken oder Würmer. In unserer Gesellschaft sind wir gewohnt, die Verantwortung für Gesundheitsfragen in die Hände der Mediziner zu legen. Es lohnt sich hier mehr Eigeninitiative an den Tag zu legen, sich mit all den natürlichen Alternativen zu beschäftigen, die Mutter Natur uns bietet.

Aber Achtung heutzutage sind nur 2% der ätherischen Öle auf dem Weltmarkt tatsächlich naturrein.

Synthetische Zusatzstoffe sind giftig und können für Tiere lebensbedrohliche Folgen haben. Also immer genau die Inhaltstoffe prüfen oder woher sie stammen. Ein gutes Indiz für Reinheit ist, wenn die Hersteller auch ihre Pforten geöffnet haben und man den Herstellungsprozess vor Ort besichtigen kann. Auch hat ein reines, biologisches, ätherisches Öl auch seinen berechtigten Preis. Ich habe die für mich beste Qualität gefunden und geprüft. Du kannst sie hier entdecken.

Eine alte Volksweisheit besagt:

„Gegen jedes Zipperlein ist ein Kraut gewachsen.“

Die Natur hält mannigfache Kräuter, Sträucher, Harze, Blüten und mehr für uns bereit. Und heutzutage können wir selbst den wundervollen Weihrauch aus fernen Ländern beziehen. Mit ätherischen Ölen hast du so viele Möglichkeiten. Du kannst vorsorglich zur Gesunderhaltung beitragen und bist in der Lage, kleine Verletzungen oder Schrammen zu versorgen. Deine Behandlungskosten reduzieren sich drastisch.

Du kannst Tieren Ersthilfe geben um die Zeit zu überbrücken, bis der Tierarzt kommt. Du musst nicht mehr hilflos daneben stehen, sondern kannst direkt unterstützen. Das gibt dir Sicherheit und Gelassenheit, was wieder deinem Tier zugute kommt.

So viele Tierschutztiere kommen aus den verschiedensten Ländern zu ihren neuen Tierhaltern. Sie haben meist unterschiedlichste traumatische Erfahrungen gemacht. Aromatologie gibt dir Möglichkeiten im seelischen Bereich anzusetzen. Altes kann abgelöst werden. Blockaden können gelöst werden und emotionales Wohlbefinden, Entspannung und mehr Gelassenheit ist die Folge. Stress und Angst in den ersten Monaten kann gelindert werden, durch den Einsatz von beruhigenden Einzelölen oder Ölemischungen. Pflanzenkraft kann hier enorme Erleichterung verschaffen!

Insekten, die Plagegeister dieser Jahreszeit kannst du vertreiben, ohne auf teure und giftige Substanzen zugreifen zu müssen.

Wo immer wir Gifte und synthetische Stoffe ersetzen können, ist es ein Gewinn für den Organismus der Tiere und die Erde.

Nicht zuletzt gibt es diverse Anwendungsmöglichkeiten für Massagen, Chakrenbalance und Entspannungstechniken, ob als Hilfe oder Verwöhnprogramm. All dies kann die Verbindung zwischen Dir und Deinem Tier stärken. Hast du den Reichtum und Schatz der Pflanzenkräfte einmal für dich entdeckt, möchtest du das nicht mehr missen.

Du wirst mehr und mehr verstehen, wo der Unterschied liegt. Es bringt dir Freiheit, Selbstbestimmtheit und ein neues Bewusstsein für deinen eigenen Körper und den der Tiere. Es macht durchaus Sinn mit Therapeuten und Tierärzten Hand in Hand zu arbeiten, vorallem zu Beginn deiner Reise in die Welt der Tier-Aromatologie.

Marianne streicht Pflanzenöl in den Rücken des braunen Pferdes während einer Demo-Behandlung für TIer-Aromatologie.
Momo erhält eine 1,5-stündige Raindrop-Anwendung mit 9 verschiedenen ätherischen Ölemischungen, Einzelkräuterölen und Pflanzenöl

Muss man Therapeut sein oder viel darüber lesen, um die Pflanzen-Essenzen zu verwenden?

Nein, denn ihre Anwendung ist einfach, praktisch und alltagstauglich.

Mit einem kurzen Workshop bist du bereits gut aufgestellt, um deine ersten Erfahrungen zu machen!

Und eines darf man nicht vergessen: Deinem Tier kann es nur richtig gut gehen, wenn es dir gut geht! Sie leben in deinem Feld, spüren deine Energien und Kräfte immerzu, auch wenn du nicht zu Hause bist. Wenn du einmal hineingeschnuppert hast in die Aromapraktik, wirst du auch für dich unzählige Wege entdecken. Wege für ein freudigeres, leichteres und gesünderes Leben!

Die Tier-Aromatologie ist ein naturreiner Weg, zu mehr Wohlbefinden für unsere Tiere. Es geht den Tieren genau wie uns Menschen, all die Giftstoffe, die sie aus der Umwelt aufnehmen und durch synthetische Pflegeprodukte belasten den Organismus. Zum Beispiel die unzähligen Reinigungsmittel und Bodenpflegemittel in den Haushalten. Die Tiere nehmen die darin enthaltenen Giftstoffe über die Pfoten auf.

Und wenn irgendwann das Fass voll ist, kann es zum Überlaufen kommen und die ersten Schwierigkeiten bei den Tieren zeigen sich. Deshalb lohnt es sich, einmal in die Schränke zu sehen, was sich da so angesammelt hat und sich vom einen oder anderen zu verabschieden. Das wäre obendrein ein Beitrag zum Umweltschutz.

Beispiele praktischer Anwendungen im Alltag mit den Tieren

Am Lebenshof konnten schon viele gestrandete Tiere, dank der Aromapflege mehr Entspannung erfahren und Befreiung von blockierenden Ängsten. Ich kann die Öle präventiv einsetzen und sollte einmal hier oder da etwas zwicken, stehen in der Stallapotheke die Pflanzenhelfer bereit. Hydrolate (Pflanzenwässer aus der Wasserdampfdestillation von Pflanzen) sind so mild und ideal für Kleintiere wie Meerschweinchen oder Vögel. Fette Pflanzenöle bringen die ätherischen Öle besser in den Blutkreislauf, bekräftigen deren Wirkung und sind für Massagen wundervoll.

Auch in der Sterbebegleitung kommt die Aromapraktik auf heilsame Weise zum Einsatz. Übergänge können sanfter ablaufen für das Tier und den Tierhalter.

Wenn ich an all die seltsam riechenden Insektensprays denke, die man früher verwendet hat – scheußlich. Früher sind die Pferde bei uns vor jeder Sprühflasche geflüchtet. Heute kommen sie mir entgegen und möchten mit den herrlich duftenden Öle-Wasser-Sprays eingesprüht werden.

Im Sommer ist zum Beispiel das beliebte Pfefferminzspray die Rettung bei zu starker Hitze und gleichzeitig entspannt es die Muskulatur.

Wie viele Tiere leiden in der Silvesternacht unter grässlichen Ängsten. Wir sind so glücklich hier die passenden Öle wie Baldrian, Lavendel, Vanille, Weinraute, Copaiba, Zederholz usw. parat zu haben. So können Tiere diese lauten Stunden etwas leichter ertragen. Es setzt sich auch nicht so schnell etwas fest, wie man das sonst kennt, das oft Schockzustände noch Wochen danach anhalten und die Tiere angespannt sind.

Die weiße Schäferhündin Feline liegt mitten in den Pusteblumen.
Unsere weiße Schäferhündin Feline

Vanille hat übrigens einen speziellen Zauber für die Tiere, sie macht einfach glücklich! 🙂 Die Tiere lieben sie alle und lecken sie gerne aus der Hand.

Tier-Aromatologie ist ein spannendes Feld, bringt Freude und Erleichterung!

Über Tier-Aromatologie könnte ich stundenlang schreiben, allein schon die vielen Fallbeispiele wären interessant. Hast du erfassen können, welche Chance darin liegt, Tiere mit reinster Natur zu unterstützen? Es macht dich ein Stück unabhängiger, wenn du im Alltag praktische Helfer zur Verfügung hast. Du brauchst auch nicht mehr „schränke weise“ die unterschiedlichsten Mittelchen. Es vereinfacht sich alles, weil die Anwendungsmöglichkeiten in so viele Bereiche gehen. Auf jeden Fall ist es lohnenswert, einmal Bekanntschaft zu machen mit der Wirkkraft der Pflanzenseelen!

Es ist jedes Mal eine Freude und es ist so einfach!

Marianne mit Momo

Hallo, ich bin Marianne

Als intuitive, hochsensible Impulsgeberin liegt mein Fokus darauf, Menschen mit der Natur und ihrem höchsten Selbst zu verbinden. 

„Im Einfachen das Wunderbare erkennen“

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4 Kommentare

  1. Ein toller Blogartikel, mit viel Herzblut geschrieben! Leider habe ich keine Haustiere, aber du hast mich trotzdem animiert, meine Duftöle mal wieder rauszuholen und mehr einzusetzen!

    Liebe Grüße
    Lilly

    Antworten
    • Liebe Lilly danke für dein Feedback. Ja, pack sie aus deine Öle und geniesse.
      Liebe Grüße
      Marianne

      Antworten
  2. Liebe Marianne, merci für die schöne Aufdröselung der Begriffs Tier-Aromatologie. Persönlich arbeite ich gerne sehr sanft mit Aromen für unsere Katze. Dass alle Tiere Vanille lieben, wusste ich definitiv noch nicht. Ich werde das einmal sachte bei unserer Katze ausprobieren. 🙂

    Antworten
    • Hallo Conny
      Ja die Katze ist tatsächlich ein Spezialfall, da liegst du richtig. Sie ist ganz anders zu betrachten, als alle anderen Tiere.
      Ihr fehlt das Enzym Glucuronyltransferase und da bedarf es tatsächlich Fingerspitzengefühl in der Anwendung. Viel Freude weiterhin
      mit deinen Ölen.
      Liebe Grüße
      Marianne

      Antworten

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