Geschichten vom Lebenshof: Heilung für Mensch und Tier

20. Feb. 2024 | Lebenshof Geschichten

Lebenshöfe sind nicht nur Zufluchtsorte für gerettete Tiere, sondern auch Orte, an denen besondere Beziehungen zwischen Mensch und Tier entstehen. Die Bindung, die auf Lebenshöfen zwischen den Tieren und den Menschen entsteht, ist oft von Vertrauen, Liebe und verbindender Intensität geprägt. Dadurch ist es möglich, den Raum für Heilung zu schaffen. Heilung für die Tiere und aber auch für die Menschen.

Tiere finden eine Heimat

Wenn Tiere auf einen Lebenshof kommen, haben sie einen Platz für den Rest ihres Lebens gefunden. Hier dürfen sie in Ruhe und Frieden leben, ihrer Art gerecht und in grösstmöglicher Achtung und Respekt. An einem Lebenshof werden keine Tiere geschlachtet, hier sind sie in Sicherheit und immer gut behütet.

Viele Meerscheinchen und Kaninchen konnten hier schon Heilung finden und sind wieder zu ihrem fröhlichen Wesen zurückgekehrt.
Aus verschiedensten Richtungen sind sie hier her gekommen.

Sinn der Lebenshöfe für die Gemeinschaft

Ein Lebenshof dient auch dazu, das Bewusstsein für Tierschutz in der Umgebung zu fördern. Hier können Menschen erleben, wie wundervoll sich Tiere entfalten, wenn sie geliebt, geachtet und behütet werden. Großzügige, offene Stallungen und eine möglichst artgerechte Haltung dient auch dazu, andere Tierhalter dazu anzuregen, ihre eigene Tierhaltung zu überdenken. Die Zeit ist überreif dafür, dass die Massentierhaltung und Schändung der Tiere in unserer Welt ein Ende nimmt. Mit den Geschichten vom Lebenshof möchte ich die Herzen der Menschen berühren und sie zum Umdenken anregen. Je mehr Menschen auf pflanzlich vollwertige Ernährung umsteigen, desto größer die Chance, dass die Massentierhaltung ein Ende findet! Lies gerne die 100 Gründe dafür, deine Ernährung jetzt auf vegan umzustellen.

Liebevolle Unterstützung beim Ankommen

Sobald neue Tiere am Lebenshof ankommen, stehen die Uhren still und sie bekommen die volle Aufmerksamkeit. Alles ist vorbereitet und wir gehen sehr behutsam vor. Ich überlege im Voraus, wo ich sie die ersten Stunden unterbringe und mit welchen Tieren ich sie bereits zusammenführen kann. Entweder kenne ich bereits einen Teil ihrer Lebensgeschichte oder sie wird mir bei der Übergabe des Tieres erzählt.

Ich habe immer das ätherische Lavendelöl im Einsatz in den ersten Tagen. Es wird in den Wasserdampfvernebler gegeben, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen im jeweiligen Stall. Notfalltropfen und weitere Bachblüten stehen bereit, je nachdem, was das Tier braucht. Es ist immer eine Situation, die sehr viel Einfühlungsvermögen braucht. Und es ist jedes Mal anders, weil jedes Tier anders ist und jedes seine eigenen Themen mitbringt.

Ankunft neuer Tiere
Wenn neue Tiere kommen

Eingliederung der Neuankömmlinge

Manche Neuankömmlinge sind völlig panisch, desorientiert und voller Ängste. Andere wieder sind apathisch oder traurig. Und wieder andere sind vielleicht erst mal aggressiv. Alle aber sind unsicher und brauchen viel Verständnis. Nach über 30 Jahren Erfahrung mit Tieren mit den unterschiedlichsten Schicksalen, kann ich mich hier sehr auf meine Intuition verlassen. Und eines sage ich mir immer wieder selbst in meinem Kopf: In 3 Monaten wird alles gut sein. Ja, tatsächlich ist das meine Erfahrung, dass man oft in den ersten Tagen denkt: Hätte ich doch dieses Tier nicht angenommen. Das wird nicht klappen.
Aber ich weiß es mittlerweile besser. Es wird klappen! Und zwar alles zu seiner Zeit.

4 Schafe auf der Weide
Noch unsicher.

Auflösen der mitgebrachten Traumata

Jedem Tier wird die Chance gegeben, seine Erlebnisse und Traumata nach und nach aufzulösen. Dabei unterstützen wir mit den entsprechenden ätherischen Ölen. Mit Chibalancing, mit Massagen, mit telepathischer Tierkommunikation und VORALLEM MIT LIEBE UND MITGEFÜHL. Auch dieses Auflösen alter oder neuerer Traumata ist bei jedem Tier völlig anders. Und das kann die unterschiedlichsten Reaktionen hervorrufen.

Es kann sein, dass ein Tier total traurig wird und sich zurückzieht. Es kann sein, dass es viel Ansprache und Nähe braucht. Oder es ist so verunsichert, dass es totalen Stress macht und aggressiv wird. Es ist schon alles Mögliche vorgekommen. Aber das ist in Ordnung, denn Verletzungen sitzen oft sehr tief. Ich bin hier sehr dankbar für kalifornische Blütenessenzen, Homöopathie und ätherische Öle. Denn das sind alles wundervolle Helfer in diesen Phasen.

Marianne bei Raindrop Anwendung
Massagen sind so entspannend und wohltuend und verbinden mit dem Tier.

Das Vertrauen wächst

Da ich fast jeden Tag da bin und mich auch um einen gleichbleibenden Rhythmus bemühe, lernen die Tiere mich sehr schnell kennen. Ich dränge mich einem Tier nie auf und spüre mich hinein, was es wünscht. Manche brauchen viel Nähe und Streicheln, andere wieder wollen erst mal Distanz. Es gibt auch Tiere, die bleiben ihr ganzes Leben auf Abstand äußerlich. Diese haben aber meist ein ganz starkes inneres Band zu uns Menschen. Sie beobachten uns sehr genau und genießen unsere Anwesenheit aus dem Abstand heraus.

Der Hund schmust mit Marianne
Wo früher Angst war, ist Liebe und Freundschaft entstanden.

Besondere Beziehungen entstehen

Regelmäßigkeit, Beständigkeit und absolute Verlässlichkeit sind gerade für verunsicherte, misstrauische Tiere extrem wichtig. Viele Tiere wurden ja bereits schon einmal vergessen von Menschen. Sie wurden vielleicht nicht gefüttert, nicht getränkt oder man hat sie gar ganz alleine zurückgelassen. Alles hatten wir schon. Da fällt mir die erste weiße Schäferhündin in meinem Leben ein: Ihre Menschen verließen das Haus, stellten ihr einen Trockenfuttersack und einen Eimer Wasser hin und verschwanden. 10 Tage später erst wurde sie dort herausgeholt. Sie hatte das nie überwunden. Sie wich mir 6 Jahre nie von der Seite, wirklich nie. Und sie ertrug es nicht, wenn Türen geschlossen wurden und konnte nicht alleine sein.

Dadurch, dass die Tiere mich jeden Tag erleben, kennen sie ganz schnell meine Stimme und erkennen am Gang, ob ich es bin oder andere Familienmitglieder. Ich lasse sie in schlimmen Situationen nicht alleine, gibt es Herausforderungen wie Extremwetterlagen oder Tage wie Silvester oder andere beängstigende Situationen, dann bin ich da. Und die Tiere, die schon längere Zeit mit uns leben, wissen das auch. Sobald sie meine Stimme hören, entspannen sie sich. Das ist der Beginn unserer Beziehung.

Hand in der Mähne
Behutsam und feinfühlig begleiten

Heilung kann geschehen

Alle Tiere am Hof bilden eine Art Hofgemeinschaft und sie stehen alle irgendwie miteinander in Kommunikation. Wir wissen, dass wir über das Quantenfeld alle miteinander verbunden sind. Wenn man zum Beispiel eine ganze Herde Ziegen hat und ein Tier ist erkrankt, könnte man auch die Leitziege behandeln und das hätte eine Wirkung auf das erkrankte Tier. Manchmal ist es auch so, dass ein Tier für ein anderes Tier trägt und ihm so helfen möchte. Dann kann man beide Tiere unterstützen.


Da auch Tiere nicht nur Körper sind, sondern auch eine Wesenheit mit Seele im Körper wohnt, bedarf es der Gesundung auf allen Ebenen. Körper, Geist und Seele dürfen also Heilung erfahren. Heilung kann man unterstützen, man kann die passende Therapie finden, die stimmigen Naturheilkundemittel einsetzen, man kann geistig arbeiten mit dem Tier, man kann über Tierkommunikation mithelfen.


Aber Heilung ist etwas, das im ureigenen Tempo geschieht und das wir als Bezugsperson geschehen lassen können. Wir helfen und unterstützen, wo wir können, lassen aber auch wieder los. Alles geschieht zu seiner Zeit. Hier ist es wichtig zu vertrauen und zu atmen. Tief zu atmen, im Übrigen beginnen die Tiere meist auch tief zu atmen, wenn wir das tun.

Gemeinsam heilen und wachsen

Wenn ein Tier eine intensive Verbindung und Beziehung zu einem Betreuer aufgebaut hat, ist es oft ein gemeinsames Heilen und Wachsen. Tiere spiegeln uns auch oft etwas oder sie wollen uns eine Last abnehmen, die wir tragen. Manchmal können wir das Tier am allerbesten in seiner Heilwerdung unterstützen, wenn wir unsere eigenen Themen heilen. Das Tier möchte mich vielleicht aufmerksam machen, auf einen Mangel oder einen nächsten Schritt, den ich gehen sollte. Und so kann ich mich als Mensch gemeinsam mit meinem Tier weiterentwickeln. So wie ich meine Verantwortung annehme und den nächsten Entwicklungsschritt unternehme, kann auch das Tier wieder einen Schritt Richtung Heilung gehen. Warum ist das so?

Weil wir verbunden sind und weil sie uns helfen wollen.

Schon nach kurzer Eingewöhnung waren sie beste Freunde.

Wunderschöne Freundschaften

Es können wunderschöne Freundschaften mit den Tieren entstehen. Sie sind so voller Weisheit und Liebe. Ich genieße jeden Tag die Gegenwart aller Tiere am Hof. Sie machen ihre Schnupperbilder von uns, können uns immer lesen, wissen immer, wie es gerade um uns steht. Sie spüren, wie deine Laune ist, können riechen, was du gegessen hast und fühlen, ob es dir gut geht. Du kannst Tieren nie etwas vormachen, denn sie sind mit ihren Sinnen so klar und haben eine wundervolle Wahrnehmung.


Was unsere Beziehung zu Tieren zu einer innigen, vertrauten Verbindung werden lässt, ist unser offenes Herz und klarer Geist. Tiere wollen uns ganz, das bedeutet für uns, dass wir wirklich mit unserer ganzen Aufmerksamkeit im Augenblick sein sollten. Bevor wir die Ställe betreten, tun wir gut daran, unser Energiesystem zu reinigen. Vielleicht eine Erdungsübung zu machen vorher oder versuchen, Gedanken loszulassen, damit wir wirklich wahrhaftig und mit unserem ganzen Sein, bei den Tieren sein können.

Hallo, ich bin Marianne

Als intuitive, hochsensible Impulsgeberin liegt mein Fokus darauf, Menschen mit der Natur und ihrem höchsten Selbst zu verbinden.

 

 

„Im Einfachen das Wunderbare erkennen“

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