Die transformative, zentrierende Kraft des Schreibens: Buchstaben, die Inhalt tragen

19. Mrz. 2024 | Persönliches

Anna Koschinski hat zur Blogparade aufgerufen! Anna ist Bloggerin, Texterin, Schreib-Coach und Geschichten-Liebhaberin.

Gerne folge ich ihrem Aufruf zum Thema: „Schreiben über das Schreiben“. Über das Schreiben zu schreiben, ist für mich als Bloggerin natürlich sehr ansprechend. Blogparaden sind immer wieder so spannend. Sie lassen die Einzigartigkeit jedes schreibenden Menschen sichtbar werden. Manchmal unglaublich, wie verschieden man ein und dasselbe Thema beleuchten kann. Einfach herrlich! Als schreibende Seele teile ich meine Gedanken gerne in Blogartikeln mit dir und der Welt! Hier kommt also mein Beitrag zu Anna`s Blogparade.

Als Gaby Kremeskötter 2023 zu einer Blogparade aufgerufen hatte zum Thema: „Warum schreibst du?“ beteiligte ich mich ebenfalls. Und zwar mit dem Artikel „Warum ich schreibe“, doch ich hatte einfach Lust auf Anna`s Blogparade und einen weiteren Artikel zum Schreiben.

So fällt mir schreiben leicht

Am liebsten schreibe ich draußen in der Natur! Hier bin ich direkt angebunden an den Urstrom, an die Quelle. Inmitten der Natur bin ich schnell im Flow und es fällt mir ganz leicht, meine Gedankenströme fließen zu lassen. Hier kann ich tiefer atmen, als in Räumen und meine Augen starren nicht nur auf einen Bildschirm, sondern nehmen die wundervollen Farben der Natur um mich herum wahr. Mit entspannten Augen kommt alles besser ins Fließen.

Draußen zu schreiben bietet mir mehr Erdung, angeschlossen an Mutter Erde fühle ich mich geborgen und sicher. Hier kann ich prima über Themen schreiben, ohne sie davor zu zerdenken. Meine Sinne sind in der Natur besonders wach, ich rieche den lieblichen Duft verschiedener Pflanzen. Meine Ohren entspannen sich durch die Naturgeräusche, die mich umgeben.

Das alles fördert die Lebensfreude in mir und mit Freude im Herzen, lässt es sich leicht und einfach schreiben. Am liebsten schreibe ich von Hand auf einen Block, aber schneller bin ich natürlich am Laptop. Für diesen Artikel sitze ich draussen in unserem geschützten Innenhof, in der strahlenden Sonne, umringt von 2 Schäferhunden, jede Menge bunter Blumenhühner, Wachteln und manchmal hoppelt ein Kaninchen vorbei. Das ist für mich wahres Leben! Hier zu sein, meine Finger über die Tastatur hüpfen zu lassen und im Augenwinkel all die wundervollen Tiere wahrzunehmen. Eingebettet in das Naturreich, herrliches Vogelgezwitscher verwöhnt meine Ohren und um mich herum blühen die Frühlingsblüher.

Marianne sitzt am Gartentisch im Innenhof umringt von bunten Frühlingsblühern auf dem Tisch und am Fenster. Hier lässt sich die transformierende, zentrierende Kraft des Schreibens spüren.
Ich schreibe einfach gerne draußen!

Was motiviert mich zu Schreiben?

Immer, wenn ich Situationen erlebe, die mir unbegreiflich sind, hilft mir das Schreiben darüber, besser damit umgehen zu können. So wurde zum Beispiel, direkt an unseren Weiden für unsere Tiere angrenzend, ein Abbaugebiet eröffnet und der gesamte Wald gerodet. Rücksichtslos und das Leben missachtend.

Es hat mich fast zerrissen, das jeden Tag mit ansehen zu müssen. Ich möchte etwas Positives dagegen setzen, die Menschen aufrütteln, genauer hinzuschauen und meinen Teil beitragen, unsere Erde mit dem Königreich der Pflanzen, Tiere, Mineralien zu achten, zu hüten und aufzubauen. Das Schreiben ist eine wundervolle Möglichkeit, mich mitzuteilen. Meine Ideen lebendiger werden zu lassen und damit Samen zu säen.


Schreiben ist für mich eine meditative Handlung, ich bin dabei so sehr mit meiner Seele verbunden und schöpfe einfach aus dem Inneren heraus. Während des Schreibens bin ich mir selbst sehr nahe. Es hilft mir immer wieder Klarheit über meine Vision, meine Wünsche, Träume und meine Haltung zu haben. Ich beziehe Stellung beim Schreiben, bin authentisch und zeige mich, als die, die ich bin.

Das regelmäßige Schreiben hilft mir also auch, aktiv zu bleiben und mich nicht zurückzuziehen. Jeder Mensch kennt doch diesen Gedanken, NICHT GUT GENUG zu sein. Und durch das Schreiben überwinde ich jedes Mal aufs Neue, diesen seltsamen Glaubenssatz. Es fordert mich heraus, zu mir zu stehen und einfach an mich zu glauben.

Schöne Erlebnisse motivieren mich ebenfalls zum Schreiben. All die zauberhaften Momente, die ich hier am Lebenshof erleben darf, teile ich so gerne mit der Welt. Es gibt so viele Menschen, die keine Tiere haben können. Weil sie kein Geld haben oder schlicht und ergreifend den ganzen Tage außer Haus bei der Arbeit sind. Und so teile ich gerne die eine oder andere Geschichte mit ein paar Fotos mit der Welt, in der Hoffnung, diesen Menschen ein kleines Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

Was ich ebenfalls liebe ist es, Menschen mit dem Schreiben so zu berühren, dass sie Gänsehaut bekommen. Denn der Moment der Gänsehaut, ist der Moment, indem ich deine Seele berühren konnte. Der Moment, indem du dich an dein wahres Wesen erinnerst und vielleicht eine Sehnsucht in dir erwacht, dich wieder mehr auf den Weg zu dir selbst zu begeben.

Schöner bunter Himmel mit Abendsonne
Abendsonne am Hof.

Was und worüber ich schreibe

Ich schreibe wöchentlich mindestens einen Blogartikel und einen wöchentlichen Newsletter. In kleinen Häppchen den Menschen die Natur nahe bringen, immer und immer wieder daran erinnern, wie wichtig der Kontakt zur Natur für uns alle ist. Das ist mein Ziel. Raus aus der Täuschung dieser Welt zu finden, hinein in die eigene Wahrheit und Verbundenheit mit der eigenen Seele.

Darüber hinaus schreibe ich auch persönliche Botschaften der geistigen Welt nieder. Diese allerdings meistens mit Block und Kugelschreiber. Es gibt ja verschiedene Arten Informationen zu erhalten, jeder Mensch hat seine Sinne anders entwickelt. Wenn ich mich mit der geistigen Welt verbinde, setze ich mich meist still in die Natur. An manchen Tagen stelle ich Fragen und freue mich immer sehr, Antworten zu bekommen.

Diese nehme ich als Worte wahr, die ich dann niederschreibe. Das geht immer unglaublich schnell, ich kann mein Gekritzel oft fast nicht lesen. Manchmal staune ich nicht schlecht, was da so alles durchgekommen ist. Ganz viele Entscheidungen in meinem Leben konnte ich auf diese Art treffen. Es brachte mir schon so oft Verständnis der Zusammenhänge und Klarheit für die nächsten Schritte im Leben. Gelernt hatte ich das in einem Seminar von Pepper Lewis und ich bin sehr dankbar für diese wundervolle Möglichkeit.

Ich schreibe alle meine telepathischen Tierkommunikationen von Hand auf und tippe sie später in Reinschrift. Auch hier geht es sehr schnell und ich habe keine Zeit für Gedanken. Hier stelle ich den Tieren Fragen ihrer Menschenfreunde oder was sonst eben ansteht. Und sie sind alle sehr redselig. Es gibt schon einige Ordner in meinem Büroschrank gefüllt mit besonderen Tiergesprächen.

Und ich schreibe an meinem ersten Buch. Es wird ein Selbsthilfe Ratgeber für Menschen, die sich selbst treu sein möchten, ihren eigenen Werten vertrauen wollen, ihre Selbstzweifel besiegen möchten und ihre volle Kraft ins Leben bringen möchten. Ich habe ein herrliches Buch geschenkt bekommen, was mir sehr dabei hilft und ich nur empfehlen kann:
Endlich Autor! von Prof. Dr. Kira Klenke.

Das sind viele verschiedene Themenbereiche, in denen ich mich bewege und doch ist es für mich EINS. Denn es geht immer um Naturwege für Menschen, Tiere und Pflanzen. Es geht darum, der eigenen Seele zuzuhören, ganz bei sich zu sein. Es geht darum, selbstbestimmt zu leben und der eigenen Intuition immer zu vertrauen.

Ich schreibe über die vielfältigen Wege, die die Natur uns bietet, damit viele Menschen ihren wirklich eigenen Weg finden können. In den Wirren dieser Zeit und der mächtigen Ablenkung über die verschiedenen Plattformen, verlieren sich so viele. Sie sind verstrickt im Hamsterrad, hetzen durch das Leben, oft bis zur Erschöpfung. Im ständigen Funktionieren verlieren viele die Anbindung an Mutter Erde und auch an die Quelle, die uns alle nährt. Das ist ein wichtiger Beweggrund für mich zu Schreiben.

Ich durfte in 30 Jahren Leben in und mit Natur, Pflanzen, Tieren und Kristallen so viel Gutes erfahren. Das möchte ich weitergeben an diejenigen, die sich dafür öffnen möchten. In der Welt erliegen wir oft so großen Täuschungen, nehmen als Wahrheit an, was die Gesellschaft oder Politik uns sagt. Doch wenn wir die Dinge mehr hinterfragen, öffnen sich ganz neue Perspektiven!

Die Natur inspiriert mich weiter zu schreiben, denn es liegt so eine große Freiheit in ihr. Wir können uns, verbunden mit Erde und Kosmos, befreien aus alten Familiensystemen, die uns ausbremsen wollen, können Glaubenssätze über Bord werfen und ganz klar und wach sein. Unsere Einzigartigkeit leben zu können ist, was uns allen zusteht.

Und worüber ich immer gerne schreibe sind die Tiere, denn hier gibt es noch so viel, was verändert werden muss in dieser Welt. Noch immer müssen unzählige Tiere jeden Tag leiden und ich möchte Tieren eine Stimme geben auf meinem Blog, damit noch viele Menschen aufwachen und umdenken!

Schreiben als Ausgleich im Alltag

Mein Alltag und meine täglichen Arbeiten beinhalten viele körperliche Aktivitäten. Die Versorgung der Tiere am Lebenshof mit allen Stallarbeiten, Huf- und Klauenpflege, die regelmässige Instandsetzung der Anlage und Koppeln und das Gärtnern im Bauerngarten verlangen mir manchmal ganz schön viel ab. Zumal mein Rücken ja aufgrund einiger alter Wirbelbrüche nicht so belastbar ist. Ich liebe diese Arbeit, weil sie so vielseitig und dynamisch ist!

Aber ich liebe auch das Schreiben als absoluten Gegensatz dazu! Ich kann es mir dabei ganz gemütlich machen und mich der anderen Seite in mir widmen. Der stillen, besinnlichen Seite, der Sehnsucht im Inneren, dem Ruf der Seele. Das ist für mich so heilsam und hilft mir dabei, richtig gut zu entspannen. So kann ich meinen Alltag mit vielen verschiedenen Sequenzen füllen und es bleibt immer interessant und abwechslungsreich.

Vor meiner Zeit als Bloggerin hatte ich es nie geschafft rechtzeitig mal eine Pause einzulegen und mich so oft überanstrengt und dann wieder Tage gebraucht, um mich zu erholen. O.k. – ich gebe zu, das passiert mir immer noch ab und an. Aber es ist besser geworden, denn durch die wöchentlichen Blogartikel bin ich regelmässig am Schreiben und somit ENTSPANNT 😉

Meine Herausforderungen beim Schreiben

Eine Herausforderung ist es für mich, mir die Zeit zu nehmen zum Schreiben. Mich wirklich hinzusetzen und mich abzuschotten von allen Ablenkungen um mich herum.

Es fällt mir oft nicht leicht, kurze Texte zu schreiben, wenn ich im Schreibfluss bin. Es wird dann schnell sehr umfangreich.

Schade ist, dass man am Bildschirm draußen schreibend fast nichts erkennen kann. Wenn du einen Tipp hast, wie man bei Tageslicht trotzdem leicht am Laptop schreiben kann – nur her damit! Denn dort würde ich am liebsten schreiben und am Laptop bin ich einfach am schnellsten.

Herausfordernd ist auch, darauf zu achten, dass ich im Herzen bleibe und nicht zu viel darüber nachdenke, was ich schreibe. Denn ich sitze oft sehr lange an einem Blogartikel, das darf also wirklich noch besser werden.

Welches ist bisher mein Lieblingstext?

Vermutlich ist es immer noch der Blogartikel über die Bestimmung. Warum? Vielleicht, weil es mein erster Blogartikel in diesem Leben ist. Der erste Schritt in die Sichtbarkeit meines geschriebenen Wortes.

Oder, weil ich diesen so unbedarft und mutig geschrieben habe, einfach aus dem Herzen heraus habe strömen lassen. Zu Anfang habe ich mich nicht mit SEO Optimierungen beschäftigt, auf Schreibstil oder sonstiges geachtet. 😉

Das hatte den großen Vorteil, dass ich einfach meine Gedankenströme fluten lassen konnte und ich dann auch viel schneller war beim Schreiben.

Dieser Blogartikel brennt mir unter den Nägeln!

Ich möchte schon lange einen Artikel schreiben über das Thema HEILUNG. Bislang drücke ich mich noch darum herum, weil es mit Sicherheit ein epischer Artikel wird. Aber es drängt so von innen, dass ich es demnächst wagen werde. Es gibt Milliarden von Heilwegen auf dieser Welt und so viele Angebote, Techniken und scheinbare Wundermittel. Das möchte ich gerne einmal aus übergeordneter Sicht beleuchten. Wie oft kommen Menschen in eine Praxis mit der Haltung: Mach mich bitte heile. Ich möchte einen Blick werfen auf die Essenz von Heilung auf der Ebene von Körper, Geist und Seele.

Hallo, ich bin Marianne

Als intuitive, hochsensible Impulsgeberin liegt mein Fokus darauf, Menschen mit der Natur und ihrem höchsten Selbst zu verbinden.

 

 

„Im Einfachen das Wunderbare erkennen“

2 Kommentare

  1. Liebe Marianne,

    ich danke dir für diesen Artikel. Es war für mich, als würde ich neben dir sitzen und wir beide würden uns ganz im Einklang mit der Natur um uns herum unterhalten. Ganz besonders mag ich, dass du öfter betonst, dass dein Schreiben tief aus deiner Seele kommt. Ich merke, dass dir das ein besonderes Anliegen ist. Mir übrigens auch. Auch wenn ich das nicht so explizit in Worte fasse.

    Antworten
    • Liebe Edith
      Vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar und das Lesen meines Artikels. Ach Edith, das hast du
      aber sehr schön ausgedrückt. Als würden wir zusammensitzen. So schön. Da muss ich doch gleich mal
      nach deinem Blog Ausschau halten. Alles Liebe Marianne

      Antworten

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